- In Schweden kam es erneut zu Unruhen wegen der Genehmigung rechter Kundgebungen.
- In der südlichen Stadt Norrköping sagte die Polizei, sie habe Warnschüsse abgegeben. Drei Personen wurden verletzt.
Die Polizei bestätigte dies in einer Erklärung: „Es scheint, dass drei Personen von Querschlägern getroffen wurden und nun im Krankenhaus behandelt werden. Alle drei Verletzten wurden wegen des Verdachts einer Straftat festgenommen.” Keine der Verletzungen ist lebensbedrohlich.
Legende: In Norröping setzen Rebellen Barrikaden in Brand (17. April). Schlussstein
Auch in der Stadt Linköping kam es zu Ausschreitungen mit insgesamt mehr als 25 Festnahmen. Die Polizei sagte, sie seien selbst angegriffen worden.
Hintergrund sind von der Polizei genehmigte Kundgebungen des bekannten Rechtsextremisten Rasmus Paludan. Bei diesen Kundgebungen sollte der Koran, das heilige Buch des Islam, verbrannt werden. In schwedischen Städten kam es mehrere Tage lang zu Unruhen, nachdem die Polizei diese Versammlungen genehmigt hatte. Polizisten wurden mit Steinen und Molotowcocktails beworfen, Autos und Mülltonnen in Brand gesteckt.
Legende: Ein Bus brennt in Malmö (16. April). Schlussstein
In Malmö fing in der Osternacht ein Bus Feuer, nachdem Unbekannte einen brennenden Gegenstand auf das Fahrzeug geworfen hatten. Die Fahrgäste konnten rechtzeitig aus dem Bus aussteigen. Am Karfreitag wurden in der Stadt Örebro mehrere Polizeiautos in Brand gesteckt. Dort wurden etwa ein Dutzend Polizisten verletzt.
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