Der Druck auf Ministerpräsidentin Manuela Schwezig lässt nicht nach – immer mehr wird die kremlnahe Politikerin. Laut einem Bericht hat Moskau selbst die Fäden gezogen.
Die sogenannte Klimastiftung gründen, um die Gaspipeline Nord Stream 2 von Gazprom mit Millionen zu vollenden:
Das Projekt gilt nach dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine als gescheitert – die Bundesregierung will aus dem russischen Gas raus. Doch der Druck auf Schweizig, die sich immer wieder für das Projekt eingesetzt hat, lässt nicht nach.
Gouverneur des Kremls an der Spitze der Stiftung Schweizig
Nun will Bild wissen, wer bei der dubiosen Schweizig-Stiftung die Fäden in der Hand hielt: Der Geschäftsführer der Stiftung, der sogenannte CEO, soll kein Geringerer als der dänische Gazprom-Manager Kurt Bligaard Pedersen sein. Laut Bild soll er auch heute noch die Position des Geschäftsführers innehaben.
Die Stiftung hat dies nicht offiziell bestätigt, aber laut Bericht wurde der Name mehrfach von der Geschäftsleitung genannt. Der russische Staatskonzern Gazprom ist die Muttergesellschaft von Nord Stream 2 und maßgeblich für die russische Energiewirtschaft verantwortlich.
Während Schweizig die Stiftung Anfang 2021 gründete, war Pedersen Geschäftsführer der Tochtergesellschaften von Gazprom. Danach war er dem Bericht zufolge für die Klimastiftung Schweiz verantwortlich – und verhinderte damit US-Sanktionen gegen das deutsch-russische Projekt vor Kriegsbeginn in der Ukraine.
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