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Amtliche Unwetterwarnungen in NRW mit Starkregen, schweren Gewittern und Stürmen

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Erstellt: 20.05.2022 Aktualisiert: 20.05.2022 15:27

Von: Hannah Blanket

Trennung

Nordrhein-Westfalen brennt am Freitag erneut. Gewitter können gefährlicher sein. Starke Windböen und Gewitter ziehen auf. Die aktuelle Prognose.

Update vom 20. Mai, 15.22 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am frühen Freitagnachmittag offizielle Unwetterwarnungen für den Südwesten Nordrhein-Westfalens herausgegeben, einen Streifen von Aachen bis Essen im Ruhrgebiet. Am Nachmittag könne es zu starken Gewittern mit sintflutartigen Regenfällen und Hagel kommen, sagte ein DWD-Sprecher. Zudem müssen die Menschen dort Windböen von bis zu 100 Stundenkilometern aushalten.

Das Unwetter könnte von Nachmittag bis Abend Gebiete in ganz Nordrhein-Westfalen treffen. Zusätzliche Warnungen der Stufen 3 und 4 für extreme Stürme werden ebenfalls erwartet. „Wer keine Pläne hat, bleibt besser zu Hause“, sagte der Sprecher.

Extremer Sturm in NRW: DWD warnt vor lokalen Windböen

Update 20. Mai, 11.56 Uhr: In der Region Nord-West erwarten Menschen aus dem Südwesten und Westen als erste starke Gewitter und Windböen im Land. Ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagte: „Wir rechnen damit, dass es um die Mittagszeit an der Grenze losgeht.“ Unwetterwarnungen zeigten bereits am Morgen erste Auswirkungen – unter anderem für Schulen.

Die stärksten Niederschläge werden in der nördlichen Hälfte der Nordwestsee erwartet, hieß es in der Erklärung. Stärkere Windböen sind eher in der südlichen Hälfte Nordrhein-Westfalens zu erwarten. Die Kriterien für den Sturm betreffen jedoch das ganze Land. Nach Angaben des Sprechers konnte der DWD wie am Vortag ab Freitagnachmittag in großem Umfang vor Unwettern warnen. Erwartet werden auch Warnungen vor Unwettern der Stufe 4. Deshalb forderte Innenminister Herbert Reul die NRW-Bürger auf, wegen des Unwetters zu Hause zu bleiben, schreibt RUHR24.

„Wer keine Pläne hat, bleibt besser zu Hause“, sagte der Sprecher. „Wir rechnen mit lokalen Böen von 100 bis 130 Stundenkilometern.“ Die Menschen müssten damit rechnen, dass die Bäume umfallen und die Äste durch das Gebiet fliegen können.

Superzellensturm am Freitag – Warnung von Experten: „Extreme Gefahr in NRW“

[Erstmeldung] Hamm – Der Sommer ist in Nordrhein-Westfalen angekommen – jetzt kommen die ersten Gewitter. Und sie können gewalttätig sein. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Unwetter. Am Freitag (20. Mai) könnte es kompliziert werden. Und sogar gefährlich.

Landeshauptstadt Düsseldorf 17,9 Mio. Einwohner

Gefährliche Unwetter in NRW: Bedroht durch schwere Gewitter mit Tornadogefahr

In ganz Nordrhein-Westfalen mussten sich die Menschen am Donnerstagnachmittag auf schwere Unwetter, starke Sturmböen und Hagel einstellen. Ab 14 Uhr traten die ersten Niederschläge auf, ab 17 Uhr verstärkten sie sich regional etwas. Der Deutsche Wetterdienst hat vor Orkanböen mit bis zu 110 Stundenkilometern gewarnt. In Duisburg ist ein Mann durch einen Blitzschlag in einem Schiff schwer verletzt worden.

Laut DWD besteht am Freitag ein deutlich höheres Unwetterpotenzial. Dann bestehe in NRW sogar ein geringes Tornadorisiko, sagte Meteorologe Dominique Jung von wetter.net.

Vorläufige Warninformationen des DWD in der Nacht zum Donnerstag sprachen von schweren, teils extremen Gewittern mit massiven Folgen. Begleitet werden Gewitter von „starken Windböen oder Orkanen zwischen 90 und 130 km/h“, sowie Starkregen und Hagel. Auch einzelne Tornados sind laut Wetterdienst nicht ausgeschlossen. Es besteht die Gefahr kleiner Überschwemmungen sowie des Abbrechens von Bäumen und Ästen. Auch Infrastrukturschäden sind möglich.

Unwetter in NRW: Gefahr durch Tornados und Superzellen am Freitag

Laut Jung ist am Freitag auch im Westen die Gefahr von Superzellen gestiegen. Dies ist ein Gewitter mit Mesozyklon: eine tiefe, ständig rotierende Aufwärtsströmung.

„Es droht das heftigste Gewitter seit langem“, sagte DWD-Meteorologe Sebastian Altnau der Rheinischen Post. „Wenn man sich im Freien aufhält, besteht Lebensgefahr“, sagte Altnau. NRW ist am stärksten betroffen, Behörden wurden gewarnt. „Wir sprechen hier von einer extrem gefährlichen Situation in NRW.“

Der Meteorologe Dominique Jung zeigt auch ein meteorologisches Modell, dass der Schwerpunkt des Sturms in der Nordwestregion liegt. © wetter.net/Screenshot WA

Deshalb hat das Innenministerium NRW am Donnerstag die sogenannte Landeslage geschaffen, mit der die Kreise und kreisfreien Städte über das bevorstehende Unwetter informiert wurden. Nach Angaben des NRW-Innenministeriums steht es seit Mittwochnachmittag in ständigem Kontakt mit dem DWD.

Die Höchsttemperaturen am Freitag liegen zwischen 24 und 28 Grad. Am Samstagabend ziehen Regen und Gewitter nach Osten. Es bleibt überwiegend trocken mit niedrigen Werten zwischen zwölf und acht Grad.

Sturm NRW: Mann vom Blitz getroffen – Stadtalarm im Sauerland

Bereits am Montag (16. Mai) wurde NRW von einem schweren Unwetter heimgesucht. Die Regionen waren unterschiedlich stark betroffen. Während es in weiten Teilen nur kurzzeitige Gewitter gab und vereinzelte Regenfälle fielen, wurde im sauerländischen Menden der Stadtalarm ausgelöst. Hönnes Pegel stieg stark an; Aus vielen Teilen der Stadt wurden überflutete Straßen und überflutete Keller gemeldet.

Im Herbst hatte das Gewitter dramatische Folgen: Ein Passant (56) wurde vom Blitz getroffen. Der Mann schwebt in Lebensgefahr und musste reanimiert werden.

Übrigens, es scheint, dass es weiterhin Sommer sein wird. “Wärmere Luftmassen scheinen noch etwas länger verweilen zu wollen”, sagte Dominic Jung mit Blick auf die Prognose vom Montag vom 23. Mai. So kann sich NRW nun rundum auf die Sommerwochen freuen – mit der Ferienzeit und dem bald anstehenden 9-€-Ticket kann man in Ruhe ein paar Ausflüge planen.