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Rasante Ausbreitung: In Deutschland ist der erste Fall von Affenpocken bestätigt worden

Aktualisiert am 20. Mai 2022, 12:31 Uhr

Monkeypox nähert sich der Schweizer Grenze. Nach Italien wurde der erste Fall in Deutschland registriert.

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Der Patient in Deutschland zeigte die charakteristischen Hautveränderungen. (Symbolfoto)

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Weltweit werden immer mehr Fälle von Affenpocken bekannt.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine strenge Überwachung aller Kontakte der Betroffenen gefordert.

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  • Deutschland meldet ersten Fall von Affenpocken.

  • Der betroffene Patient zeigt die charakteristischen Hautveränderungen.

  • Zu den Symptomen von Affenpocken beim Menschen gehören Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Hautausschlag.

Weltweit werden immer mehr Fälle von Affenpocken bekannt. Am Donnerstag wurde der erste Fall in Italien bekannt. Am Freitag meldete auch unser nördlicher Nachbar Deutschland einen Fall. Nach Angaben des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr in München vom Freitag wurde das Virus am Donnerstag zweifelsfrei bei einem Patienten nachgewiesen. Der Patient zeigt charakteristische Hautveränderungen.

Wegen mehrerer Fälle von Affenpocken im europäischen Ausland hat das Robert-Koch-Institut (RKI) erst am Donnerstag zur Wachsamkeit aufgerufen. Insbesondere Reiserückkehrer aus Westafrika und Männer, die Sex mit Männern haben, sollten bei ungewöhnlichen Hautveränderungen sofort einen Arzt aufsuchen.

Seit Anfang Mai wurden in mehreren europäischen und nordamerikanischen Ländern Dutzende von Verdachtsfällen und bestätigten Fällen von Affenpocken gemeldet. Nach den ersten Fällen in Großbritannien, Spanien, Portugal, Italien, Schweden und Frankreich sowie den USA und Kanada wurden auch bestätigte Fälle und Verdachtsfälle gemeldet. Zu den Symptomen von Affenpocken beim Menschen gehören Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und ein Ausschlag, der oft im Gesicht beginnt und sich dann auf andere Körperteile ausbreitet. Die meisten Menschen erholen sich innerhalb weniger Wochen von der Krankheit, und Todesfälle sind selten.

Die Übertragung erfolgt normalerweise durch engen Kontakt mit Nagetieren

Die hauptsächlich in Zentral- und Westafrika vorkommende Krankheit wird meist durch engen Kontakt mit infizierten Nagetieren übertragen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist selten und nur bei engem Kontakt möglich, kann aber durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten oder Schorf der Infizierten, möglicherweise beim Geschlechtsverkehr, erfolgen.

In Nigeria werden seit 2017 vermehrt Affenpocken-Infektionen beim Menschen diagnostiziert. Allerdings sind Affen laut RKI keine Reservoirtiere in afrikanischen Endemiegebieten.

Die WHO erinnert an die Hygieneregeln

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine strenge Überwachung aller Kontakte der Betroffenen gefordert. Kliniken und Öffentlichkeit sollten über die Notwendigkeit informiert werden, einen ungewöhnlichen Hautausschlag von Fachpersonal untersuchen zu lassen. Bei Verdacht auf Affenpocken sollten die Patienten isoliert werden.

Die WHO betont, dass die Händehygiene, die während der Corona-Pandemie für viele Menschen zur Selbstverständlichkeit geworden ist, gegen das Übertragungsrisiko helfe. Dazu gehört das gründliche Händewaschen mit Wasser und Seife und Desinfektionsmitteln.

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(AFP / Arbeit)