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Auf einem Jahrmarkt in Lüdenscheid ist ein Mann erschossen worden

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Erstellt: 22. Mai 2022 Aktualisiert: 22. Mai 2022, 18:16 Uhr

Von: Marcus Klumper

Trennung

Bei der Eröffnung der Steinert-Messe in Lüdenscheid am Samstagabend war die Polizei in Großaufgebot. © Marcus Klumper

Am Eröffnungstag der Messe Lüdenscheid ist am Samstag ein Mann erschossen worden. Zuvor hatten sechs Personen einen Jungen angegriffen.

17.40 Uhr Update: Beim Steinert-Vorfall in Lüdenscheid handelt es sich tatsächlich um einen Mord. Ein 40-jähriger Mann wurde von einer Granate getroffen und starb später.

Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft kam es gegen 20.30 Uhr auf dem Geländer der Messe zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen sechs Personen und einem 16-jährigen Jungen aus Lüdenscheid. Als sich der Junge und sein 52-jähriger Vater später der Gruppe stellen wollten, flüchteten die sechs. Zwei von ihnen schossen mit einem Messer und einer Waffe in die Luft und in Richtung des Vaters und des Sohnes. Getroffen wurde ein 40-jähriger Mann aus Gummersbach, der sich zu diesem Zeitpunkt am Ausgang der Messe befand. Er starb später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.

[Ertmeldung] Lüdenscheid – Auch für die Polizei war die Situation am Eröffnungstag des Lüdenscheider Steinert am Messerand sehr unübersichtlich. Zunächst schien es den Beamten, dass die Straftaten, die immer wieder als Randphänomene an Feiertagen passieren, in besonders konzentrierter Form stattfanden. Doch später war von Schüssen und mindestens einem Verletzten die Rede. Radio MK meldet, dass eine Person gestorben ist – die Umstände sind noch völlig unklar. Nach 21 Uhr trafen immer mehr Patrouillenteams in Hohen Steinert ein, nachts sogar Kriminaltechniker der Polizeidirektion Hagen.

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Großer Polizeieinsatz auf der Messe Lüdenscheid – Zeugen berichten von Schüssen

Derzeit gibt es keine konkreten Hinweise auf Schüsse aus einer scharfen Waffe, sondern eher auf eine Schreckschusspistole. Laut verschiedenen Zeugen stellte sich auch heraus, dass die Schüsse nur wenige Minuten nach dem Sturz eines Mannes gefallen waren. Sie fiel gegen 21 Uhr auf die Straße, nachdem sie von mehreren jungen Leuten umringt worden war. Sie sollen unter anderem in Richtung der nahe gelegenen Aral-Tankstelle geflüchtet sein.

Ob die Person, die zusammenbrach, in der Nacht zum Samstag starb, ist unklar. Dies wurde von der Polizei noch nicht bestätigt. In den sozialen Medien wurde auch spekuliert, dass ein Mann an den Folgen eines Verbrechens gestorben ist.

Auf Nachfrage der Leitstelle sprachen sie von einer sehr verwirrenden Situation. Für ein solches Volksfest stehen Ihnen offenbar sehr ungewöhnliche Verbrechen bevor.

Einsatz der Lüdenscheider Messe: Die Staatsanwaltschaft greift ein

Übergriffe, Belästigungen und Taschendiebstähle kommen immer wieder vor, aber nicht in dem Ausmaß, wie es gerade auffällt. Später gab es von der Leitstelle keine Informationen mehr: Die Staatsanwaltschaft schaltete sich ein. Hinweise auf den Verdacht erheblicher Verstöße.

Auch viele Rettungskräfte waren vor Ort. © Marcus Klumper

Gegen 22.00 Uhr waren mehrere Hohe Steinert-Streifenwagen und eine Vielzahl von Einsatzkräften vor Ort. Eine Person wurde intensiv kontrolliert. Derzeit gibt es keine Berichte über Festnahmen. Schützenfest und Kirmes verliefen nach Plan. Die letzten Besucher verließen, oft im Rauschzustand, weit nach Mitternacht das Festgelände. Zu diesem Zeitpunkt waren Kriminalbeamte der Polizeidirektion Hagen auf dem Weg nach Lüdenscheid. Die Spezialisten der KTU dokumentierten den mutmaßlichen Tatort und gingen auf Spurensuche.

Die Eröffnung der Kirmes Hohe Steinert wurde am Freitag wegen des Unwetters auf Samstag verschoben.