Finanzminister Magnus Bruner (ÖVP) schloss überhaupt Werbung aus. Und ein Wirtschaftsprüfer erzählt von einem „außergewöhnlichen“ Treffen – mit Rene Benko und Thomas Schmid.
Bevor es richtig zur Sache geht, lugt Andreas Hanger noch einmal in den Medienraum: „Ich will Ihnen die Erwartungen nicht nehmen“, sagte der ÖVP-Fraktionsvorsitzende im Untersuchungsausschuss. Eine „große Stunde parlamentarisch-pädagogischer Arbeit“ wie am Vortag dürfe man aber nicht erwarten. Am Ende verlief das Studium jedoch reibungsloser als erwartet.
Vielleicht liegt das auch an den ersten Auskunftspersonen: Magnus Bruner, Finanzminister (ÖVP), kündigte keine großen Überraschungen an. Doch für die Opposition und die Grünen war er mit den Anliegen der ÖVP verbunden: Bruner war Mitglied im Vorarlberger Wirtschaftsverband, von 2002 bis 2005 war er politischer Geschäftsführer der ÖVP-Teilorganisation im Bund. Deshalb muss er zur Werbeaffäre in Vorarlberg befragt werden: Es geht um mögliche Korruption und geheime Parteienfinanzierung rund um Anzeigen in der Zeitung des Wirtschaftsverbandes „Vorarlberger Wirtschaft“.
Und dann musste Bruner als Minister die Werbeangelegenheit im Finanzressort kommentieren.
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