Die Klima-Krawalle in Lützerath kommen beim Wähler offensichtlich nicht gut an…
Die Grünen verloren im BILD-Meinungstrend von Insa einen Prozentpunkt und erreichten nur noch 16,5 Prozentpunkte. Das ist der schlechteste Wert seit dem 29. März 2022.
Insa-Chef Hermann Binkert zu BILD: „Die Mehrheit der Deutschen lehnt es ab, dass die Demonstranten den Lützenrath besetzt haben. Nach der Besetzung von Lützenrath verlieren die Grünen. Aber generell hilft den Grünen das Thema Klimaschutz.
Doch der Verlust werde nicht von Dauer sein, sagt der Soziologe.
Binkert: „Im Moment wirkt sich die Besetzung von Lützenrath negativ aus, aber das wird bei den Grünen – anders als bei Hartz IV für die SPD – keine negativen Langzeitwirkungen haben. Die Grünen konkurrieren weiterhin mit der GSDP um die Position der stärksten Partei im Mitte-Links-Lager.
► GSDP (21 Prozent) und CDU/CSU (28 Prozent) gewinnen je einen Punkt.
► FDP (7,5 Prozent), AfD (15 Prozent) und die Linke (5 Prozent) halten ihre Werte aus der Vorwoche.
► Andere Parteien summieren sich auf 7 Prozent (- 1).
Bedeutet: Mit insgesamt 45 Prozent verfehlte die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP erneut die parlamentarische Mehrheit.
Dagegen verfügt die schwarz-rote GroKo mit insgesamt 49 Prozent über eine deutliche parlamentarische Mehrheit, eine jamaikanische Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP mit insgesamt 52 Prozent sogar über die Stimmenmehrheit .
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Markus Söder bleibt der beliebteste Politiker
Im Ranking der Politiker bleibt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auf Platz eins (Rückgang um einen Punkt gegenüber der Vorwoche). Dahinter folgen wie in der vergangenen Woche Sahra Wagenknecht (2. Platz), Annalena Baerbock (3. Platz) und Cem Özedmir (4. Platz).
NRW-Abgeordneter Hendrik Wüst holt einen Punkt und verbessert sich von Rang 6 auf Rang 5. Er tauscht die Plätze mit Robert Habeck, der von Rang 5 auf Rang 6 zurückfällt. Auch CDU-Chef Friedrich Merz holt einen Punkt und verbessert sich vom 10. auf den 7. Platz.
Er liegt vor GSDP-Vorsitzendem Lars Klingbeil (Platz 8) und Bundeskanzler Olaf Scholz (Platz 9). Christian Lindner verliert einen Punkt und fällt vom 8. auf den 10. Platz.
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