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Das Sundance Festival wird in Utah mit prominenten Gästen eröffnet

Die letzten beiden Ausgaben des Sundance Film Festivals wurden aufgrund der Pandemie weitgehend online gefeiert, nun sind wieder zahlreiche Gäste und prominente Besucher vor Ort in Park City, Utah. Das in den 1980er-Jahren von Hollywood-Star Robert Redford gegründete Festival der unabhängigen Produktionen hat am Donnerstagabend (Ortszeit) eröffnet. Regisseure wie Daisy Ridley und Eugenio Derbes besuchten Filmpremieren zum Auftakt des zehntägigen Festivals.

Mehr als hundert Filme aus zwei Dutzend Ländern stehen auf dem Programm, darunter Dokumentationen über Michael J. Fox, Brooke Shields und den Sänger Little Richard.

Unter den zwölf Kandidaten in der Kategorie „World Documentary Film Competition“ sind die deutsch-ukrainische Produktion „Iron Butterflies“ und der Dokumentarfilm „5 Seasons of the Revolution“, produziert von Deutschland, Syrien, Norwegen und den Niederlanden. Im internationalen Spielfilmwettbewerb wird das von Deutschland, Chile und Mexiko produzierte Drama „Sorcery“ präsentiert.

Jedes Jahr nehmen auch berühmte Schauspieler und Hollywood-Regisseure am Sundance-Festival teil. Diesmal präsentieren Stars wie Anne Hathaway, Cynthia Erivo, Emilia Clarke, Chiutele Ejiofor und Gael García Bernal ihre Indie-Filme.

Der übernatürliche Thriller Nanny gewann letzten Januar den Hauptpreis beim Sundance Film Festival. 2021 gewann das Gehörlosen-Drama „Coda“ die höchsten Auszeichnungen von Jury und Publikum, später wurde „Coda“ bei den Oscars als „Bester Film“ ausgezeichnet.