Trends bei Eigennamen
Öffentlich zugängliche Vornamendaten des Statistischen Bundesamtes Österreich reichen bis ins Jahr 1984 zurück. Dies ermöglicht unter anderem einen interessanten Vergleich: Welche Namen haben 2021 im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten am meisten zugelegt, welche am meisten verloren? Die Anzahl der Kinder mit diesem Namen im Jahr 2021 und die prozentuale Veränderung von 1984 bis 2020 sind immer in Klammern angegeben. Für Trends wurden nur Namen berücksichtigt, die im Jahr 2021 mindestens 50 Mal genannt wurden.
Den größten Zuwachs bei den Jungennamen erzielte Leo (152, +1083 Prozent), dessen Anteil sich im Vergleich zum Zeitraum 1984 bis 2020 mehr als verzehnfachte, Leano (60, +1002 Prozent) legte nur geringfügig weniger zu, gefolgt von Alexey (53, +684 Prozent), Ayaz (54, +477 Prozent) und Malik (111, +466 Prozent). Die stärksten Rückgänge weisen Christophe (65, -91 Prozent), Marcus (87, -88 Prozent) und Thomas (116, -87 Prozent) auf.
Hawaiianische Namen sind die angesagtesten Mädchennamen, wobei Malea (68, +1.238 Prozent) und Malia (59, +794 Prozent) am stärksten wachsen. Mateja (94, +682 Prozent), Lia (66, +587 Prozent) und Alya (54, +547 Prozent) folgen. Neugeborene werden seltener als früher Vanessa (66, -78 Prozent), Jasmine (79, -76 Prozent) und Julia (274, -74 Prozent) genannt. Klicken Sie auf unsere Diagramme, um alle Namenstrends anzuzeigen.
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