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Erstellt: 18.05.2022, 18:05
Trennung
Der Sommer fängt wirklich an. Bis zu 30 Grad bringen uns ins Schwitzen. Die Wetterlage bleibt explosiv. Nach der Schmuddelhitze brauen sich wieder starke Gewitter mit Gewitter zusammen.
Update 18. Mai, 17.50 Uhr: Die meisten Menschen erinnern sich noch an die verheerende Sturmflut nach sintflutartigen Regenfällen im vergangenen Sommer im Arttal. Am Donnerstag und Freitag (19./20. Mai) könnte es in Teilen Deutschlands erneut zu ähnlichen Vorfällen kommen. Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel warnt vor starken Regenfällen.
Am Donnerstag sollen gegen 17 Uhr Gewitter vom Rheinland bis Ostfriesland losbrechen. Sie tragen Hagel und starke Windböen bis zu 100 km/h in der Nähe von Gewittern. Und es wird sintflutartig regnen. 30 Liter pro Stunde und Quadratmeter sind möglich. Laut focus.de reicht das aus, um lokale Sturzfluten auszulösen.
Am Freitag muss es erneut explodieren. Im Streifen von Köln bis Berlin kommt es zu extremen Niederschlägen. Es scheint sicher, dass sich Superzellen bilden. Dadurch steigt auch die Gefahr von Tornados.
Im Westen wird gegen Mittag mit heftigem Regen gerechnet. Gegen 15 Uhr werden heftige Gewitter erwartet. Laut focus.de können bei diesen Extremstürmen in nur 2 Stunden bis zu 100 Liter Regen vom Himmel fallen.
Update 18. Mai, 9.43 Uhr: Heute ist ein voller Sommer. An Rhein, Mosel und Saar steigt sie auf 31 Grad. Etwas kühlere – Höchstwerte von 20 bis 24 Grad – erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) an diesem Mittwoch im äußersten Nordosten und Südosten. Doch das Janes-Hochdruckgebiet verlagert sich von der Ostsee nach Polen. „Dabei gelangt sehr warme bis heiße Luft aus dem Süden nach Mitteleuropa, das in den westlichen Landesteilen zudem relativ feucht und instabil ist“, berichtet der DWD.
Unwetterpotenzial in Deutschland: Die Gefahr durch Tornados wächst
Es ist immer noch ruhig. Für die nächsten 24 Stunden rechnen DWD-Wetterexperten nicht mit „Warnwetterereignissen“ (Stand: 18. Mai, 10.12 Uhr). Einzelne Gewitter werden laut aktueller Prognose nur in Niedersachsen und Bremen sowie in Nordrhein-Westfalen erwartet (siehe Liste unten).
Meteorologen warnen am Donnerstag und Freitag vor tornadogefährdeten Stürmen. Im Ruhrgebiet und im Rheinland drohe eine „ernsthafte Lage mit Gewittern mit erhöhtem Sturmpotential“: Hagel (ca. 3 Zentimeter), Starkregen (40 mm in kurzer Zeit) und teilweise starke Windböen (bis zu 100 km / h).
- Niedersachsen und Bremen: Mittwochnachmittag und -abend, vereinzelte Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen bis 25 l/qm, Windböen um 75 km/h (Bft 9) und Hagel sind westlich der Weser und des Harzes unwahrscheinlich.
- Nordrhein-Westfalen: Heute sind einzelne Gewitter vor allem in der Eiffel nicht ganz auszuschließen. Innerhalb kurzer Zeit kann es örtlich begrenzt zu Starkregen von 15 bis 25 l/qm und Windböen bis 60 km/h (Bft 7) kommen. Am Donnerstag zieht ein Sturm aus Westen auf.
Update 18. Mai, 6.35 Uhr: Der Mai beschert uns weiterhin viel Sonnenschein und frühsommerliche Temperaturen. Mittwoch wird der nächste sonnige Tag, vor allem im Westen und Süden sind fast keine Wolken am Himmel. In der Nordsee kann es im Laufe des Tages lokal zu kurzen Gewittern kommen, berichtet wetter.com. Sonst bleibt es trocken – und heiß! Im Osten steigt das Thermometer auf 27 Grad, im Westen sollen es 32 Grad werden.
Aber am Donnerstag und Freitag gibt es einen großen Knall! Aus dem Norden nähert sich ein niedriges Niveau, heiße Luft aus Afrika mit Temperaturen um die 30 Grad aus dem Süden (siehe den ersten Bericht unten). „Aufgrund der geringen Luftmasse wird es instabil“, sagt wetter.com. (siehe erster Bericht unten). Zunächst wird Westdeutschland von heftigen Regenfällen und Gewittern betroffen sein. Achtung: Lokal kann es zu Hagel, starken Stürmen und sogar überfluteten Kellern kommen. Der östliche Teil des Landes muss jedoch verschont bleiben.
Am Freitag muss es dann in fast ganz Deutschland krachen. Vor allem in der Mitte kann es zu starken Regenfällen und Gewittern kommen. Ungemütlich wird es im Süden nur ab und zu, aber vermutlich noch heftiger. Zu Beginn des Wochenendes bleibt es heiß, bis zu 34 Grad sind möglich.
Update vom 17. Mai, 17:58 Uhr: Fast im ganzen Land kann man die Sommerzeit noch genießen. Auch in der Nacht zum Dienstag liegen die Temperaturen noch zwischen 18 Grad in der Nordsee und bis zu 26 Grad in Trier. Die Sonne scheint fast überall. Nur im Osten gibt es vereinzelt leichte Regenschauer. Aber nur am Mittwoch und Donnerstag haben wir gutes Wetter. In der Nacht zum Donnerstag werden heftige Gewitter erwartet.
Superzellen ziehen nach Deutschland: In einer Region “explodiert es besonders stark” – es droht sogar Tornados
Erstmeldung vom 17. Mai 2022:
München – Rekordtemperaturen. Heiße Luftmassen überschwemmen Deutschland. Der Mittwoch verspricht mit 30 Grad tolles Sommerwetter. In Deutschland herrschte damals ein hohes „Yannes“. Es ist nur eine Pause in der Mitte der Woche. Denn am Donnerstag und Freitag drohen starke Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.
Das Hoch „Yanes“ setzt sich durch und sorgt am Mittwoch für ruhiges Sommerwetter. © DWD
Unwetterwarnung in Deutschland: Schwerer Hagelsturm und “Tornado-Potenzial”
„Gewitter lassen sich besser organisieren. „Es können sich einzelne Superzellen bilden und das erhöht das Risiko von Unwettern“, erklärt Lars Dalström von wetterkanal.kachelmannwetter.com. Neben sintflutartigem Regen kann es am Donnerstag in den stärksten Gewittern zu starken Gewitterböen, starken Sturmböen und Orkanböen kommen. Auch größerer Hagel ist durchaus möglich.
Es gibt auch ein gewisses Potenzial für Tornados im Westen. Mehr könne man aber nicht sagen, sagte Zeitexperte Dalstrom. Zwei Tage im Voraus kann man das unmöglich sagen. “Wir verbreiten hier keine Panik”, sagte Dalstrom. Ein solches lokales Ereignis kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Die ersten Gewitter werden am Donnerstag erwartet, wie auch Meteorologe Dominique Jung vom Wetterdienst q.met. „Dann wird es feuchter und heißer und dann kommt es vor allem im Westen zu einer gewaltigen Explosion“, prognostizierte der Meteorologe. Im Fokus liege möglicherweise „Nordrhein-Westfalen (NRW)“ mit einer vollwertigen Lage mit starkem Gewitter, das es in sich habe: „Hier sind Starkregen, Hagel und Sturm möglich. “Auch die Entstehung eines Tornados ist nicht auszuschließen.”
Sturmlage in Deutschland: Der DWD warnt am Donnerstag und Freitag vor starken Gewittern
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet am späten Nachmittag im Nordwesten und Westen teils starke Gewitter mit der Möglichkeit von Unwetterlagen – Starkregen, Hagel, Windböen und hohe Blitze. Auch im Schwarzwald und am Alpenrand sind starke Gewitter möglich. Starkregen, Hagel, Sturmböen und hochfrequente Blitze.
In der Nacht zum Freitag breiteten sich starke Gewitter auf zentrale Teile des Landes aus. Nach einer kurzen Absenkung in der zweiten Nachthälfte am Freitag ziehen neue Gewitter mit Gewitter auf. Schwerpunkt über der Mitte Deutschlands. „Erneut deutlich erhöhtes Unwetterpotenzial“, heißt es in der aktuellen DWD-Prognose. Nur im äußersten Norden und Süden des Gebirges gebe es laut DWD “geringes Gewitterpotential”. Die genaue Flugbahn des dafür verantwortlichen Gewitters muss allerdings noch abgewartet werden, ist auf der DWD-Website nachzulesen.
Wetter in Deutschland: 30 Grad werden in den nächsten Tagen geknackt
- Mittwoch (18. Mai): Höchstwerte zwischen 25 und 31 Grad an Rhein und Mosel. Lediglich auf See, in Vorpommern und Südostbayern wird es laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit 19 bis 24 Grad etwas kühler bleiben.
- Donnerstag (19. Mai): Nass bis heiß – der DWD rechnet am Donnerstag mit Höchstwerten zwischen 26 und 32 Grad. In der Nordsee bei trockenem Wind von etwa 20 Grad.
- Freitag (20. Mai): Höchsttemperaturen im Norden von 20 bis 25 Grad, in der Mitte von 25 bis 30 Grad und im Süden bis 33 Grad.
Nach aktuellen Prognosen wird das Wochenende im Norden etwas kühler. Ob die sommerlichen Luftmassen im Süden länger anhalten können, bleibt abzuwarten. „Es herrscht noch Unsicherheit“, sagte Meteorologe Dominique Jung. Im Moment sieht es so aus, als würde die Woche recht warm werden. (ml)
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