Am Mittwoch, 1. Juni 2022 und morgen finden österreichweit mündliche Ausgleichsprüfungen statt. Wer in der schriftlichen Immatrikulationsprüfung Anfang Mai mit „nicht ausreichend“ bewertet wird, hat an diesen Terminen die Möglichkeit, einen Teil der Abschlussprüfung zu verbessern. Aufgaben werden zentral festgelegt.
Allerdings habe es Probleme mit dem Beispiel in Mathematik gegeben, berichtet die Tageszeitung Presse. In einigen Gymnasien versuchten Mathematiklehrer, die Aufgaben zu berechnen, bevor sie sie an die Schüler austeilten. Sie scheiterten mit einem Unterpunkt – es war unlösbar.
Beschwerden in den Bildungsabteilungen
Die ersten Beschwerden gingen gegen 7.30 Uhr bei den Bildungsbehörden ein. Vor Beginn der Entschädigungsprüfung wurde eine Nachricht an die Schulleitung gesendet, heißt es in der Pressemitteilung. Darin räumte das Bildungsministerium das Problem ein. Der Unterpunkt des Beispiels ist nämlich „unlösbar“ wegen „unglücklicher Formulierung“. In jedem Fall muss der Punkt in der Bewertung vergeben werden.
Mündliche Prüfung im Rahmen der schriftlichen Matura
Die Aufgaben des Ausgleichstests – wie die des schriftlichen Reifetests – werden zentral festgelegt. Sie gelten als Teil der schriftlichen Prüfung, werden aber mündlich abgehalten.
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