Chronik
Nach dem Brand in einem Entsorgungsbetrieb in Wilhelmsburg (Bezirk St. Pölten) am Donnerstagnachmittag hat die Polizei am Freitag Details bekanntgegeben. Demnach hatte sich weißes Phosphor aus bisher unbekannter Ursache selbst entzündet.
03.06.2022 12.32
Online seit heute, 12.32 Uhr
Entzündet hatte sich das weiße Phosphor, als eine 29-jährige Labormitarbeiterin mit der giftigen und ätzenden Chemikalie hantiert hatte. Verletzt wurde niemand. Der Laborraum der Firma wurde zerstört. Eine genau Schadenssumme war vorerst nicht bekannt.
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Nach dem Vorfall schloss sich die Sicherheitsschleuse der Absaugkammer umgehend, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich. Allen Mitarbeitern gelang die Flucht ins Freie.
Spezialisten der Schadstoffeinheit der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten rückten aus, gegen 17.00 Uhr war der Brand gelöscht – mehr dazu in Wilhelmsburg: Entwarnung nach Brand (noe.ORF.at; 2.6.2022). Aufgrund des hohen Gefahrenpotenzials der freiwerdenden Schadstoffe war zunächst die Bevölkerung alarmiert worden, wenig später folgte aber die Entwarnung.
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