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Silobrand Fehmarn: Einsatz weitgehend beendet NDR.de – Nachrichten

Stand: 14.06.2022 07:34 Uhr

Die Löscharbeiten am Rapssilo auf Fehmarn sind mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Seit Donnerstag sorgt dort ein Schwelbrand für Probleme.

Die Feuerwehr Fehmarn hat ihre Arbeiten an einem Silo in Burgstaaken auf Fehmarn (Kreis Ostholstein) weitgehend abgeschlossen. Die Explosionsgefahr nach dem Schwelbrand sei gebannt, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle heute Morgen. Die Feuerwehr gab das Gebäude an den Betreiber zurück. Im Laufe des Tages wird eine weitere Inspektion durchgeführt.

Der Schwelbrand sorgte für Probleme

In dem Silo brach am Donnerstag ein Feuer aus. Der dort gelagerte Raps hatte sich spontan entzündet und schwelte einige Zeit. Teilweise waren 140 Feuerwehrleute vor Ort. Tage später belastete ein Schwelbrand die Feuerwehr. Die Flammen brannten also schwach und breiteten sich langsam aus. Der Schwelbrand kann laut Feuerwehr nicht direkt, sondern nur mit Stickstoff gelöscht werden. Denn Stickstoff verdrängt Sauerstoff und kühlt gleichzeitig ab. Lange Zeit bestand Explosionsgefahr, da sich ein gefährliches Gasgemisch bildete, das nicht direkt mit Wasser gelöscht werden kann. Der Bereich um das Silo wurde mit einem Radius von 100 Metern abgeschnitten. 20 Urlauber und Anwohner mussten das Gebiet verlassen.

AUDIO: Fehmarn: Der Schwelbrand hält die Feuerwache in Spannung (1 Minute)

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord Schleswig-Holstein Nachrichten 14. Juni 2022 | 06:00