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Schrecksekunde nach dem Finale von Erlangen Berg: Das Auto kollidierte mit einer Anti-Terror-Barriere – Erlangen, Erlangen

Erlangen – Am Montagabend nach Ende der Erlanger Bergkirchweih ist ein Auto gegen eine Absperrung aus Beton und Stahlseilen gefahren, die dort zum Schutz vor Terroranschlägen aufgestellt worden waren. Der Fahrer wurde bei dem schweren Unfall verletzt.

Am Dienstagabend gegen 0.30 Uhr raste ein Auto aus dem Stadtteil Erlangen-Hochstadt durch die Neue Straße in Richtung Martin-Luther-Platz. Dort und auf der Hauptstraße irrten damals noch die zahlreichen Besucher der Bergkirchweih herum, die nach Ende des Vorabends in die Innenstadt strömten.

Während dieser Zeit sind die Hauptstraße und der Martin-Luther-Platz für den Verkehr gesperrt. Zur Sicherheit dienen als Absturzsicherungen tonnenschwere Betonblöcke, die durch solide Stahlseile verbunden sind. Sicherheitsbeamte bewachen auch die Absperrung. Einer dieser Wachen bemerkte, dass sich das Auto mit hoher Geschwindigkeit näherte. Er winkt dem Fahrer zum Anhalten und hat gerade eine sichere Stelle erreicht, bevor der Kombi mit voller Wucht auf das Hindernis aufprallt.

Das Auto warf die schweren Blöcke um, aber das dicke Stahlseil hielt. Er wurde noch festgehalten, als Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr eintrafen und begannen, den bei dem Unfall verletzten Fahrer vorsichtig zu bergen. Da die Türen des Autos durch Absperrungen und Seile blockiert waren, wurde der Patient durch die Hintertür aus dem Auto befreit und von Krankenwagen und Sanitätern ins Krankenhaus gebracht. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei handelte es sich bei dem Unfall nicht um einen Überfall – der Fahrer prallte aufgrund seines hohen Alkoholspiegels gegen die Absperrung.

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