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“Ich habe die Zukunft gesehen”

04.07.2022 um 15:55 Uhr von Rhonda Bachmann – Das kalifornische Startup Mojo arbeitet seit 2015 an Augmented-Reality-Kontaktlinsen. CEO Drew Perkins trug als erste Testperson einen Mojo-Lens-Prototypen und ist begeistert. Die Linse muss nun noch weiter verbessert und verfeinert werden, bevor sie bei der US-amerikanischen FDA zur Zulassung eingereicht wird.

Das kalifornische Startup Mojo arbeitet seit mehreren Jahren an seinen Augmented-Reality-Kontaktlinsen. „Ich habe die Zukunft gesehen“, sagte der CEO des Unternehmens, Drew Perkins, nachdem er als erster Proband einen Objektiv-Prototyp getestet hatte. Mit dem kleinen Gerät kann Perkins einen Kompass, Bilder oder sogar einen Teleprompter auf der augenbasierten Oberfläche anzeigen.

„Das Tragen der Linse war inspirierend“, sagte der Mojo-Manager

Mojo testet derzeit mit nur einer Linse im Auge. Eines der nächsten Ziele soll jedoch das gleichzeitige Tragen von zwei Brillengläsern für visuelle 3D-Overlays sein. CEO Perkins, der als erste Testperson die AR-Linse ausprobierte, hat die Mojo-Linse bisher eine Stunde lang zum Testen getragen. Nach Perkins erhalten auch andere Führungskräfte des Unternehmens die Möglichkeit, die neue Hardware zu testen.

„Mit diesem Fortschritt haben wir jetzt eine Testplattform, die uns hilft, die Mojo-Linse zu verfeinern und zu verfeinern und sie schließlich der FDA zur Marktzulassung vorzulegen“, sagte Drew Perkins. “Um dies zu erreichen, werden wir mehrere klinische Studien durchführen, um die Fähigkeiten zu testen und Feedback zu der Software und den Anwendungen zu geben.”

Mojo Lens ist mit einem Micro-LED-Display mit 14.000 Pixeln pro Zoll ausgestattet. Mit einem Durchmesser von weniger als 0,5 Millimetern und einem Pixelabstand von 1,8 Mikrometern gilt es als das weltweit kleinste und dichteste Display, das jemals für dynamische Inhalte entwickelt wurde.

Neben dem Display enthalten die Objektive auch ein drahtloses Funkgerät mit kurzer Reichweite, einen kleinen ARM-Prozessor sowie einen Beschleunigungsmesser, ein Gyroskop und ein Magnetometer zur Bewegungserkennung. Mojo Lens kann derzeit jedoch nicht alleine verwendet werden. Das Unternehmen arbeitet an einem um den Hals getragenen Prozessor, der Informationen drahtlos an die Linse und zurück an einen Computer überträgt, um Augenbewegungsdaten für weitere Forschungszwecke aufzuzeichnen. Darüber hinaus sind die Linsen mit einer Kappe gepaart, die mit einer eingebauten Antenne ausgestattet ist. Dies ermöglicht eine reibungslose Verbindung für die ersten Tests.

Quelle: Mojo, Cnet, WinFuture