Corona-Maßnahmen in Deutschland haben derzeit keine messbare Wirkung auf die Bekämpfung des Virus!
Das zeigt die aktuelle nationale Statistik zu Covid. Häufigkeit, Belegung von Intensivbetten, Kronentode: Alle wichtigen Pandemiekurven in Deutschland zeigen steil nach unten. Und das, obwohl seit dem 2. April fast alle Antivirus-Maßnahmen (z. B. Maskenpflicht, Zugangsbeschränkungen) entfallen sind.
Lediglich Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern haben Viren-Hotspots zur Fortführung der Maskenpflicht und Zugangsregeln (3G) erklärt.
► Interessant: Hamburg (708) liegt über dem Bundesdurchschnitt (688), McPom (625,5) liegt im Mittelfeld der Morbiditätstabelle.
Wie kann das trotz Maskenpflicht und 3G passieren?
„Die Wirkung der Corona-Maßnahmen wird drastisch überschätzt“, sagte der Virologe Klaus Stör (63, ehemalige WHO) zu BILD. Die Infektionsrate sei in Deutschland derzeit stark rückläufig, „weil das Virus einfach weniger anfällige Wirte findet“, so Stör weiter.
► Fakt ist: Seit Jahresbeginn wurden in Deutschland 13,64 Millionen Corona-Fälle registriert, fast 60 Prozent aller bisherigen Infektionen – mindestens so viele wurden gar nicht erst entdeckt und tauchen nicht in offiziellen Statistiken auf. Neben 76 Prozent der Geimpften hätten viele „eine natürliche Immunität erhalten“, so Stör weiter.
Bon Hendrik Streek, ein 44-jähriger Virologe, sagt, die größte Auswirkung auf „die Ausbreitung des Virus sei die Saisonabhängigkeit“. Dazu gehören höhere Temperaturen, mehr UV-Strahlung und das Verhalten von Menschen, die es im zeitigen Frühjahr ins Freie zieht. Das sehen wir jetzt.“
Der Leiter der Kassenärzte, Andreas Gassen (59), sieht die stark rückläufigen Fallzahlen als Beweis dafür, dass „das Ende der Maßnahmen keine negativen Folgen hat – die meisten Menschen sind in der Lage, selbstständig zu handeln“.
MeckPomm hat die Hotspot-Regeln bereits am 14. April auslaufen lassen. Auch in Hamburg geht man davon aus, dass die Maskenpflicht nach dem 27. April nicht noch einmal verlängert wird.
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