Aktualisiert am 24. April 2022 21:46
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Die Polizei führte eine Alarmsuche durch
Foto: APA/THEMENBILD
Eine 68-jährige Frau wurde am Sonntag offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens in Schwend (Kitzbühel). Die Frau sei kurz vor 13 Uhr tot in einem Einfamilienhaus aufgefunden worden, teilte die Polizei in einer Abendsendung mit. Als Tatverdächtiger galt ihr 70-jähriger Ehemann, der zunächst geflüchtet war. Er wurde bei einer Alarmsuche in einem Wald in der Nachbarschaft direkt neben der Hauptstraße tot aufgefunden.
Die Polizei glaubt, dass der 70-jährige Mann seine Frau getötet hat, indem er ihren Hals angriff und sich dann selbst tötete. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen seien weder Messer noch Schusswaffen eingesetzt worden, hieß es in der Mitteilung. Nach aktuellen Angaben sei der Suizid “wahrscheinlich durch Ersticken verursacht worden”, sagte der stellvertretende Landeskriminaldirektor Gert Hoffmann am Sonntagabend der APA. Weitere Informationen gibt es erst am Montag.
Das Motiv liegt vermutlich in der „persönlichen Zone“ des Paares. Natürlich wird es laut Hoffman aufgrund des Selbstmords des mutmaßlichen Täters schwierig sein, weitere Details zu finden.
Spurengutachten, Studien und Umweltstudien waren am Abend noch im Gange. Autopsien beider Leichen wurden angeordnet.
Der Verbleib des 70-Jährigen war nach der Tat zunächst unbekannt. Die Alarmfahndung umfasste laut Landeskriminalamt nicht nur das Tiroler Unterland, sondern auch das Grenzgebiet zu Deutschland und Salzburg.
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