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Let’s Dance-Profi Christina Luft wehrt sich gegen RTL

Christina Luft trainiert Mike Singer streng bei “Let’s Dance”. Allerdings schieden die beiden in der aktuellen Folge aus. Bild: Getty Images Europe / Joshua Sammer

Am Freitag mussten Christina Luft und Mike Singer Abschied von „Let‘s Dance“ nehmen: Nach Show acht, Tango und Marathon bei Discofox beendete die Profitänzerin und ehemalige Jurorin von „DSDS“ den Traum vom Titel „Dancing Star 2022 ” platzen. Sie waren punktuell Vorletzter, aber am Ende baten Bastian Bilendorfer und Ekaterina Leonova um mehr Shouter.

Den Vorwurf, dass er nach dem Ausstieg nicht alles gegeben hat, muss sich Mike allerdings nicht gefallen lassen: Auch er absolvierte in den Wochen der Show ein unerbittliches Training mit Christina. Im Video zu dieser Folge wurde die Tänzerin gezeigt, wie sie ihren Protegé schubste, ihn immer wieder anbrüllte und manchmal grob seine Haltung mit ihrer Hand korrigierte.

Einigen Zuschauern fiel dies negativ auf, was sie dann in den sozialen Medien vermerkten. Christina ihrerseits äußerte sich kurz darauf, verteidigte sich heftig und fand es unfair, im Fernsehen dargestellt zu werden.

Zuschauer von “Let’s Dance” sind entsetzt über Christinas Trainingsmethoden

Bei der Aufzeichnung des Tango-Workouts sagte Mike selbst: „Ich kann sagen, dass unser Training irgendwie sehr, sehr unterschiedlich ist. Wenn du gut sein willst, musst du leiden.“ Nach einer Szene, in der Christina plötzlich ihre Hand unter sein Kinn bewegte, sagte er auch: „Ich habe mir einmal fast auf die Zunge gebissen, weißt du das? Es war sehr, sehr knapp.” Die Tänzerin sah daraufhin reumütig aus. Auch Sätze wie „Wenn du deine Hand auf die Uferpromenade legst, bringe ich dich um.“

Strenge Anforderungen an das Training durch einen Profi, erklärte sie aber auch in der MAZ: „Mike muss unbedingt seine Stärke im Tango zeigen und passt auch dazu, dass er grundsätzlich seine Stärke bei „Let‘s Dance“ zeigen muss. Und auch die Sängerin bekräftigte: „Ich will auf dem Parkett die beste Version meiner selbst sein, ich will beweisen, dass ich diese Stärke habe.“

Auf Instagram kamen die Folgen allerdings nicht so gut an. Ein User schrieb entsetzt: „Es ist ein Wunder, dass sie ihm in der Live-Sendung nicht ständig ins Gesicht geschlagen hat. Ich bin leider kein Fan von Christina…“ Ein anderer fügte deutlich hinzu:

„Es ist erstaunlich, wie aggressiv Christina geworden ist, und es ist bedauerlich, dass Mike sich damit abgefunden hat. Sie war zu nett zu skandalösen Tanzpartnern wie Oliver Pocher und so etwas mit einem extrem netten Jungen wie Mike.

Mit “unverschämten Tanzpartnern wie Oliver Pocher”, mit denen Christina 2019 in ihrer zwölften Staffel tanzte und den siebten Platz belegte, sei sie im Vergleich zu jetzt “zu süß”.

Christina Luft zog mit Mike die Zügel des Trainings in die Hand. Bild: dpa / Rolf Vennenbernd

Eine Profitänzerin zeigt sich „schockiert“ über den Auftritt im Fernsehen

Ein 32-jähriger Fan hat sie bereits verteidigt, was auch Christina selbst in ihrer Story teilte: „Der kleine Mike braucht Ermutigung und es macht mich ehrlich traurig, Christina auf diese Weise zu beurteilen“, sagte er.

Tatsächlich sind Einzelspieler immer nur kurze Wege von einer etwa einwöchigen Trainingseinheit entfernt und Profis und Promis werden von RTL oft per Clipping in eine bestimmte Rolle gedrängt. Was im Video zu sehen war, fehlte auch in Christinas Augen. Sie entschuldigte sich auch:

„Ich muss auch sagen, dass ich von der Art und Weise, wie ich präsentiert wurde, schockiert bin … Ich würde niemals jemanden absichtlich schlagen, und das ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen!“

Christina Luft entschuldigte sich nach Vorwürfen von “Let’s Dance”-Fans. Bild: Screenshot / Instagram / christinaluft

Auch vom Schreien wolle sie sich “in jeder Hinsicht distanzieren”. Unklar ist, ob die schicksalhafte Single möglicherweise auch dafür verantwortlich war, dass Christina und Mike nicht zur nächsten Show kamen. „Jede Staffel war so anders und ich habe mich auch über die Staffeln weiterentwickelt und natürlich auch anders verhalten“, erklärte die Tänzerin am Ende.

(cfl)

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