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66 Menschen starben an der Zigarette des Piloten

66 Menschen kamen in der Nacht vom 18. auf den 19. Mai 2016 ums Leben. Sie befanden sich auf einem Flug der Egypt Air, der auf der Strecke von Paris nach Kairo im Mittelmeer abstürzte. Den Ermittlungen zufolge wurde der Absturz durch die Zigarette des Piloten Mohamed S.* verursacht. Beim Anzünden einer Zigarette wird der aus der Sauerstoffmaske austretende Sauerstoff entzündet. Dies verursachte einen Brand an Bord.

Ein Airbus A320 ist im Mittelmeer zwischen der Türkei und Ägypten abgestürzt. Die mysteriösen Umstände des Absturzes sorgten zunächst für viele Rätsel, die erst jetzt gelöst werden konnten.

Die Sauerstoffmaske ist falsch eingestellt

Überraschenderweise wurde ägyptischen Piloten erst 2016 das Rauchen im Cockpit verboten. Das geht aus einem 134 Seiten langen Bericht von Luftfahrtexperten hervor, berichtet die New York Post.

Dass der Sauerstoff überhaupt aus der Sauerstoffmaske entweichen konnte, die das Feuer entzündete, wurde von einem Wartungstechniker verursacht. Denn vorher die Maske von der Normal- in die Notfallposition bringen. Warum er das tat, ist unbekannt.

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Unfallpiloten mussten den Defekt bemerken

Der Fall kann nur gelöst werden, weil die Blackbox des abgestürzten Flugzeugs nach einer groß angelegten Suchaktion in der Nähe von Griechenland gefunden wurde. Die Ermittler hörten wenige Minuten vor dem Absturz ein Zischen im Cockpit. Dies ist auf austretenden Sauerstoff zurückzuführen.

Laut einem erfahrenen Piloten soll dem Kapitän von Flug MS804 die defekte Maske vor dem Start aufgefallen sein: „Beim Betreten der Kabine prüfen wir vor dem Start unter anderem den Sauerstofffluss in den Masken“, sagte der Italienischer Pilot. Corriere della Sera ».

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Die Angehörigen der Opfer sind bestürzt

Auch die Piloten waren übermüdet. In den Blackbox-Aufnahmen gähnte es mehrmals. Die Piloten sagten auch, dass sie beide müde von diesem Nachtflug und Schlafmangel seien. Aus den Unterlagen geht jedoch hervor, dass die vorgeschriebenen Ruhezeiten eingehalten wurden.

Die Angehörigen der Opfer waren aufgebracht – nicht wegen der Piloten, sondern wegen der Ermittlungen selbst. Eine Frau, die ihren Bruder (†41) und ihren Vater (†75) während des Fluges verloren hatte, sagte: „Wir warten seitdem darauf 2016, finden Sie heraus, warum wir geliebte Menschen verloren haben und niemand uns jemals etwas Offizielles gesagt hat.

Unter den Opfern sind 30 Ägypter, 12 Franzosen, zwei Iraker, ein Kanadier und ein Brite. (obf)

* Der Name ist bekannt