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Die ÖVP Wien kritisiert die Erhöhung der Eintrittspreise für Wiener Bäder – eine Politik

Auf . – 30.04.2022 10:49 (akt am 30.04.2022 10:49)

Kritik an der Verteuerung der Wiener Bäder. © APA/HANS PUNZ

Nachdem während der Corona-Pandemie Eintrittskarten für die Wiener Bäder im „1,2,3“-Schema verkauft wurden, kehren 2022 wieder die regulären Eintrittspreise zurück – inklusive Erhöhung. Vor allem die Wiener ÖVP kritisiert dies.

Wer in den Sommermonaten 2020 und 2021 das Wiener Frei- oder Hallenbad besuchen möchte, kann dies zum ermäßigten Preis „Krone“ tun. Bei der „1,2,3“-Regelung zahlten Kinder bisher einen Euro, Jugendliche zwei Euro und Erwachsene drei Euro für eine Tageskarte.

Die Preise der Wiener Bäder sind 2022 gestiegen – Kronentarife gibt es nicht mehr

Mit der Badesaison 2022 will man in Wien zur Normalität zurückkehren. Kronenmaße sind gefallen und auch die Einstiegspreise kehren zu ihren Standardwerten zurück. Allerdings werden die Preise ab diesem Jahr angepasst – was bereits im September 2021 angekündigt wurde.

Das Tagesticket für Erwachsene kostet jetzt 6,20 Euro statt bisher 5,90 Euro. Familienbäder kosten 3,40 Euro für Erwachsene

Preise in den Sommerbädern Wien im Detail:

  • Babys (2016 bis 2022): kostenlos
  • Kinder (2008 bis 2015): 2,10 €
  • Jugend (2004 bis 2007): 3,40 €
  • Erwachsene (bis Baujahr 2003): 6,20 Euro
  • Erwachsene ermäßigt: 4,60 Euro
  • Familienkarte (1 Erwachsener und 1 Kind): 7,30 Euro Nachmittagskarte ab 13 Uhr: 4,80 Euro
  • Nachmittagskarte ab 16 Uhr: 3,70 Euro

ÖVP Wien kritisiert Preisanpassungen während der Inflationswelle

Die Wiener ÖVP nutzt diese Preisanpassung nun für Kritik: „Das sagten in der ersten Reaktion der Vorsitzende der Landespartei Karl Marer und die Sprecherin der Wiener Volkspartei, die Gemeinderätin Julia Klika.

„Offensichtlich hat die Stadt Wien kein Interesse an flexiblen Tarifen. Dies belegt die jüngst erneute Ablehnung der Forderung der Wiener Volkspartei nach einer modernen Familienkarte, die mehr als einen Erwachsenen und ein Kind umfasst. “, berichtet Julia Klika.