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Wetter / Bayern: Starkregen und Gewitter: DWD warnt vor Gewittern

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Erstellt: 01.05.2022, 22:50

Von: Tanja Kipke

Trennung

Größere Temperaturunterschiede können am Wochenende zu Gewittern und Starkregen führen. Ungemütlich wird laut Experten auch der Wochenstart.

Update 1. Mai, 15.27 Uhr: Am Samstag regnet es vielerorts in Bayern. Der DWD prognostiziert für diesen Sonntag sogar Gewitter und Starkregen (siehe vorheriges Update). Aktuell gibt es eine offizielle Warnung des DWD für Gewitter im Raum Regen und Degendorf. Bis 16 Uhr müssen sich die Menschen dort auf Windböen von bis zu 60 Stundenkilometern und Blitze einstellen.

Am Montag soll es weiterhin Gewitter geben. Obwohl die Temperaturen am Montag auf 15 bis 20 Grad steigen, soll es vor allem in den Mittelgebirgen vereinzelt zu Regen und Gewittern kommen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag in München mit. Morgens hingegen bleibt es meist trocken, manchmal lugt sogar die Sonne hervor. Dazu weht ein leichter Wind, der in Alpennähe auch auf Böen von bis zu 70 Stundenkilometern aufgefrischt werden kann. Nachts kann es in den frühen Morgenstunden manchmal regnen und neblig sein.

Unwetter in Bayern: Der DWD sagt Gewitter mit Starkregen voraus

Update vom 30. April, 8.57 Uhr: Menschen aus Franken und Schwaben dürfen Regenschirm und Gummistiefel nicht vergessen. An diesem Samstag ziehen mehrere Gewitter von Westen her über Bayern hinweg. Der DWD schreibt in seiner Prognose, dass sie mitunter stark sein können. In manchen Regionen kann es örtlich zu Starkregen kommen. 20 Liter Regen pro Quadratmeter können in kürzester Zeit fallen. Außerdem ist Hagel möglich und der Wind weht mit einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 60 km/h. Auch eng begrenzter Starkregen von bis zu 30 l/qm innerhalb einer Stunde ist nicht auszuschließen.

Aber auch im restlichen Bayern kann es nass werden. Heute bleibt nur noch der Ferne Osten verschont. Die Temperaturen liegen zwischen 17 Grad Nordwest und zwölf bis 14 Grad Süd und Südost. In der Nacht zum Sonntag verlagert sich der Niederschlag immer weiter nach Osten. Tagsüber bleibt es meist trocken. Nur vereinzelt fallen in Schwaben und der Oberpfalz einzelne Tropfen. In der Regel wird es ein bis zwei Grad wärmer.

Wetter in Bayern: Regenwahrscheinlichkeit am Wochenende beträgt 90 Prozent

Update vom 29. April, 10.37 Uhr: Strahlende Sonne lädt an diesem Freitag zu einem Spaziergang in Bayern ein. Laut wetter.com soll auch die Sonne den Bayern den ganzen Tag über Freude bereiten. Am Samstag ist mit dem guten Wetter vorerst Schluss. Es soll das ganze Wochenende regnen, mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 90 Prozent. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) geht es in der Nacht zum Samstag los, der Regen kommt aus Westen.

Die Niederschläge werden sich Prognosen zufolge im Laufe des Tages über den gesamten Freistaat ausbreiten, mit Höchsttemperaturen von 14 bis 19 Grad. Auch für Sonntag erwartet der DWD viel Regen mit vereinzelten Gewittern. Durch die hohen Niederschlagsmengen kann ankommender Saharastaub wie blutiger Regen wieder vom Himmel geschleudert werden (siehe Erstmeldung). Im Nordwesten Bayerns geht am Sonntag wieder die Sonne auf. In Bamberg und Würzburg steigt das Thermometer auf 18 Grad. Die nächste Woche beginnt weich und trocken.

Erstmeldung vom 28. April: München – Die Dürrephase in Bayern scheint vorbei zu sein. Nach dem trockensten März der Geschichte und sehr wenig Niederschlag im April ist Regen ein Segen für die Natur. Erste Gemeinden haben ihre Bürger wegen der Dürre bereits zum Wassersparen aufgerufen. Ab Sonntag (24. April) regnet es vielerorts im Freistaat und laut Meteorologe Jan Schenk soll es auch im Mai so bleiben.

Laut Prognose wird dies auch in den kommenden Tagen so bleiben. Allerdings gibt es auch Staub aus der Sahara, der wieder von Afrika nach Deutschland zieht. Daher kann es in Bayern bei Niederschlägen zu blutigen Regenfällen kommen. Noch vor wenigen Wochen sorgte das Phänomen am Himmel für Aufregung.

Wetter in Bayern: Staub aus der Sahara zieht auf – am Wochenende ist blutiger Regen möglich

„Von Nordafrika über das Mittelmeer gelangt ein Großteil des Saharastaubs hierher nach Deutschland“, sagte Meteorologe Dominique Jung in einem Video auf wetter.net. Die Wetterkarte zeigt, dass sich der Staub in ganz Bayern ausbreitet. Laut Jung soll es am Freitag losgehen. Laut Jung ist dies das vierte bis fünfte Mal innerhalb weniger Wochen, dass Saharastaub in Deutschland eingetroffen ist.

Saharastaub zog am Wochenende nach Deutschland. Gewitter in Bayern können blutige Regenfälle verursachen. (Archivbild) © Sven Hoppe / dpa / ZUMA Press Wire / Lorenzo Carnero (Fotomontage)

Am Wochenende schwebte noch Saharastaub in der Luft. Der Staub kann dann durch vereinzelte Gewitter im Süden aus der Atmosphäre gespült werden und wie blutiger Regen vom Himmel herabfallen. Betroffen ist vor allem Bayern. Regen war für München und die Region für das gesamte Wochenende laut wetteronline mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent vorhergesagt. Das Ergebnis wird brauner Sand auf Autos sein, wie es vor einigen Wochen nach sintflutartigen Regenfällen in München der Fall war.

Wetter in Bayern: Experten geben Sommerprognose ab

Juni, Juli und August könnten nach amerikanischem meteorologischen Modell um 0,5 bis 1 Grad wärmer sein als im Durchschnitt der letzten 20 Jahre, erklärt Jung. Gute Aussichten für alle Sommerliebhaber. „Ich sehe keine extreme Hitze, aber auch sehr kühle Monate vor uns“, sagte Jung.

Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel gab eine ganz ähnliche Sommerprognose ab: „Im Juni wird es in Nordeuropa kühl, während es in Südeuropa wärmer als normal sein wird.“ Das zeigt sich auch in Deutschland. Im Süden soll es laut Schenk bereits im Juni sommerlich und warm werden. „Der Juli wird wohl der beste Sommermonat.“ Allerdings weist Schenk auch darauf hin, dass trockener Boden die Gefahr längerer Hitzewellen und damit Gewitter erhöht. Vor allem Bayern müssen sich auf einige Sommergewitter einstellen. (Gewebe)