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Scharfes Vorgehen gegen Dritte und Dauerparker

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Hohenems geht im Emspark und im benachbarten McDonald’s-Restaurant gegen unerwünschte Dritte und Dauerparker vor. Zum Einsatz kommt laut Wirtschaftspresseagentur eine digitale Parkzeitüberwachung mit Kennzeichenerkennung.

05.05.2022 18.05

Heute online, 18:05 Uhr

Elmar Girardi, Sprecher des Emspark-Betreibers, sagte auf wpa-Anfrage, dass gegen den massiven Missbrauch von Fremdparkplätzen rund um den Emspark und Dauerparkern vorgegangen werden müsse. Manchmal wurden Parkplätze sogar von Reisebüros als Treffpunkte für ihre Kunden erwähnt, um ihre Busreise fortzusetzen. „Viele nutzten offene Parkplätze als kostenloses Park+Ride-System und ließen ihre Fahrzeuge am Wochenende einfach stehen.“ Dadurch wurden Parkplätze für Kunden blockiert.

70,30 Euro für einen Parkverstoß

Hinter dem Parkzeitüberwachungssystem steht die ParkDepot GmbH mit Sitz in Salzburg und München (D), die für diesen Zweck von den Betreibern des Emsparks und McDonald’s-Restaurants beauftragt wurde. Das ParkDepot-System erfasst über Kameras automatisch die Nummernschilder der ein- und ausfahrenden Fahrzeuge und vergleicht deren Zeitabstände. Bleibt das Fahrzeug länger als erlaubt, erhält der Fahrzeughalter von ParkDepot eine Vertragsstrafe in Höhe von 55,00 € zuzüglich 15,30 € zur Nachforschung des Halters wegen Parkverstoßes. Macht insgesamt 70,30 Euro für den Verstoß. Das sind laut Wirtschaftspresseagentur die aktuellen Bußgelder im McDonald’s-Restaurant.

Ehemalige dritte ausländische Parker

Das ParkDepot-System wird auch in anderen McDonald’s-Restaurants in Österreich eingesetzt, in Vorarlberg bisher aber nur in Hohenems, sagt Betreiber Loek Versluis. Sowohl Elmar Girardi als auch Versluis sind jedoch zuversichtlich, dass andere Unternehmen dem Beispiel der vollautomatischen unbemannten Parkzeitüberwachung folgen werden, um das Parken durch Dritte anzugehen.