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Vatikan: “Fröhlicher und fröhlicher Junge” – Papst nimmt Abschied von getötetem ehemaligen Wächter

Aktualisiert6. Mai 2022, 17:36 Uhr

Der 30-jährige Schütze RD* zeigte den Gästen an seinem Geburtstag seine Waffen. Ein 25-jähriger SW wurde erschossen, das Opfer ist ein ehemaliger Schweizergardist. Nun verabschiedet sich der katholische Führer von der ehemaligen Wache.

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Der Papst begrüßte die neuen Schweizergardisten und ihre Familien. Er betete auch für den 25-jährigen ehemaligen Wachmann, der bei der Schießerei starb.

IMAGO / Unabhängige Bildagentur Int.

Schweizergarde trauert um verstorbenen Kameraden SW*

Kath.ch

Er wurde am Sonntagabend in der Bündner Gemeinde Trun Opfer einer Schießerei.

Privat

  • In Graubünden kam es letzte Woche zu einer tragischen Schießerei.

  • Ein 25-jähriger ehemaliger Schweizergardist ist gestorben.

  • Nun nimmt Papst Franziskus Abschied von dem Opfer.

In Trun, Graubünden, hat sich am Sonntagabend ein tragischer Vorfall ereignet: Beim 30-jährigen RD* fand eine Geburtstagsfeier statt. Der Sportschütze präsentierte den Gästen im Laufe des Abends seine Waffen. Gemäss Kantonspolizei Graubünden wurde versehentlich ein Schuss vom Karabiner 31 abgegeben und traf den 25-jährigen SW* am Kopf. Trotz Reanimationsversuchen verstarb das Opfer noch am Tatort.

Rund eine Woche später gedachte laut Kath.ch auch Papst Franziskus des ermordeten ehemaligen SW*-Wachmanns. Bei einem Empfang für die neuen Schweizergardisten und ihre Familien sagte das katholische Kirchenoberhaupt: „Jetzt möchte ich für einen Moment der Traurigkeit und des Bedauerns innehalten. Und ich möchte Ihren Kollegen SW bitten, hier zu sein. Leider hat er uns verlassen – ein braver Junge, fröhlich, fröhlich. Ein Unfall hat ihn von uns genommen. Wir gedenken S. im Stillen und beten für ihn.»

Auch die Schweizergarde trauert um ehemalige Kollegen

“Die Nachricht vom tragischen Tod hat uns alle sehr getroffen”, sagte Gardecaplan Columban Reichlin am Dienstag gegenüber Kath.ch. „Er hat sich sehr auf die Rückkehr nach Hause, auf seine Familie und auch auf die neue berufliche Herausforderung gefreut. Es fällt uns immer noch schwer, daran zu denken, dass wir seiner glücklichen Natur auf Erden nicht mehr begegnen können“, fuhr er fort.

SW* diente von 2018 bis 2021 in Rom. Der verstorbene Kamerad wurde am Dienstag bei einem Konzil geehrt. Auch ein Denkmal wurde errichtet. Sie sind wie eine Familie und trauern zusammen, manchmal in Stille, manchmal im Gespräch.

* Name ist den Redakteuren bekannt

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Jüdische Fürsorge, info@vsjf.ch

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