Stand: 05.08.2022 23:06 Uhr
Bundesaußenministerin Analena Burbock ist im Wahlkampf am Sonntag in Wuppertal von Demonstranten mit Eiern beschossen worden.
Schrecksekunde heute Nachmittag bei einer Vorwahlveranstaltung der Grünen in Wuppertal: Kurz nachdem Außenministerin Analena Burbock die Bühne betrat und für NRW-Spitzenkandidatin Mona Neubauer Wahlkampf machte, wurde sie mit Eiern attackiert. Sicherheitsbeamte stürmten sofort den Tatort und verteidigten den Minister mit Schutzschilden.
Baerbock weist seine Leibwache zum Rückzug an. Sie betonte, dass sie sich dieser zweifelhaften Äußerung widersetzen und sich von der Androhung von Gewalt nicht einschüchtern lasse.
Mit dem Ei wollte ein Demonstrant den Bundesaußenminister rausschmeißen. Bild: WDR / Carsten Stein
Sie warf der Eierwerferin und ihren Anhängern vor, ein fatales Beispiel zu geben. Mit Eiern oder Steinen auf Andersdenkende zu werfen, ist ein zweifelhafter Weg, das Recht auf freie Meinungsäußerung auszuüben.
Zur gleichen Zeit wurde der junge Ei-Verdächtige, eine junge Frau, von Sicherheitsbeamten abgeführt. Laut Polizei wartet sie nun auf eine Anzeige wegen “versuchter gefährlicher Körperverletzung”.
Analena Burbock macht ein Selfie mit Wählern. Bild: WDR / Carsten Stein
Offenbar unbeeindruckt von dem Vorfall mischte sich der Außenminister nach seiner Rede unter die Zuhörer und machte mit deren Handys ein Selfie.
Ende April hatten Demonstranten aus dem sogenannten “Spätdenken”-Umfeld bereits zwei Auftritte im Wahlkampf von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) in Nordrhein-Westfalen ausgesetzt.
Quelle: wdr.de
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