Die Regierung hat es erst im November eingerichtet, nun löst sich der Krisenstab der Krone im Amt wieder auf. Deutschland befinde sich nun “in einer ganz anderen Situation”.
Der erst im November eingerichtete Corona-Krisenstab im Bundeskanzleramt wird wieder aufgelöst. Angesichts der Corona-Situation befinde sich Deutschland „seit letztem Herbst in einer ganz anderen Lage hinsichtlich Infektionen und Impfungen“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Christian Hoffmann am Mittwoch in Berlin. Aufgaben der Pandemiebekämpfung müssten „künftig in den üblichen Arbeitsstrukturen des Bundes“ bewältigt werden.
Der Krisenstab startete Ende letzten Jahres mit mehr als zehn Mitarbeitern und zählte in der Spitze rund 30 Mitglieder. Ihm gehörten Experten der zuständigen Ministerien sowie Experten des Bundesdienstes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe an. Es wird von Bundeswehrgeneral Carsten Breuer geleitet. Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehören „die Koordinierung und Mitarbeit bei der Leitung der Impfkampagne, bei der Versorgung und Verteilung von Impfstoffen“. Der Höhepunkt der Impfungen war ein Tag im Dezember 2021, als 1,6 Millionen Impfungen verabreicht wurden. Impfzahlen werden dann neu ausgerichtet.
„Die Pandemie ist nicht vorbei“
Die Auflösung des Krisenstabs „dürfe nicht missverstanden werden“, sagte Hoffmann: „Natürlich ist ganz klar, dass die Pandemie nicht vorbei ist, sondern weitergeht.“ Der von der Bundesregierung einberufene Sachverständigenrat bestehe weiterhin und trete regelmäßig zusammen, sagte der stellvertretende Regierungssprecher. Derzeit bereitet er Empfehlungen für die Situation im Herbst und Winter vor.
Der ebenfalls Ende 2021 von der damals neuen Regierung eingesetzte Kronen-Expertenrat soll die Regierung beraten. Die Zusammensetzung des Rates ist vielfältig.
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