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Flüchtlinge leben lieber in der Stadt

In der Schweiz leben Flüchtlinge aus dem Krieg in der Ukraine lieber in Grossstädten als in Agglomerationen.

Ukrainische Flüchtlinge sind in der Region Murten FR willkommen. – Schlussstein

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das Wichtigste in Kürze

  • Seit einigen Wochen haben wir einen neuen Schlüssel zur Verbreitung von Flüchtlingen aus der Ukraine.
  • Das SEM bestätigt, dass Flüchtlinge oft lieber in die Stadt gehen.

Nach der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine ziehen es viele Ukrainer vor, in der Stadt zu leben. Einige von ihnen haben dort eine Familie, eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr oder das gewohnt rege Leben. Das sagte Christine Schraner Burgener gegenüber SRF – «10 für 10». Schraner Burgener ist Chef des Staatssekretariats für Migration (SEM).

„Wir prüfen im Einzelfall, ob es Gründe gibt, warum Flüchtlinge an einen bestimmten Ort gehen wollen.“ Dann wird geprüft, ob die Gründe ausreichend sind oder nicht.

Christine Schraner Burgener ist Chefin des Staatssekretariats für Migration (SEM). Sie hat alle Hände voll zu tun mit dem Krieg in der Ukraine. Ukrainer, die in die Schweiz geflüchtet sind, leben bevorzugt in Städten. Einige von ihnen haben dort eine Familie, eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr oder das gewohnt rege Leben. Im Kanton Bern beispielsweise wurden die meisten Flüchtlinge im ländlicheren Oberland untergebracht.

Das sieht man auch in Bern. „Anfangs haben wir eine Tendenz festgestellt, dass Flüchtlinge lieber in einer Stadt oder einem größeren Ballungsraum untergebracht werden möchten. Das sagt Gundekar Gibel vom Gesundheits- und Sozialdepartement in Bern.

Doom bestätigt: „Es ist klar, dass die großen Städte Basel, Bern und Zürich ursprünglich sehr viele hatten. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie fast jeden Ort in der Schweiz. Die Versorgung ist sehr gut und die Wege sind kurz.“

Macht Ihnen der Krieg in der Ukraine Angst?

Im Kanton Zürich können keine Angaben gemacht werden. Im Kanton Bern hingegen sind die meisten Flüchtlinge aus dem Ukrainekrieg im Berner Oberland untergebracht. „Dort können in kurzer Zeit viele Betten gemacht werden. „Etwa 4.500 der 6.200 Menschen leben in Pflegefamilien oder in eigenen Wohnungen“, sagte Gibel.

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