Eigentlich wartete Valneva im April auf die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA), doch die laufende Prüfung wurde immer wieder verschoben. Nun scheint eine weitere Hürde vor der Zulassung zu stehen, denn die Europäische Kommission will den Vorkaufsvertrag mit dem österreichisch-französischen Pharmakonzern kündigen. Dies wurde von Valneva selbst angekündigt.
Der Vertrag zum Kauf von Impfstoffen zwischen dem Unternehmen und der Europäischen Kommission wurde im November 2021 unterzeichnet. Bis 2023 wurden Bezugsrechte für insgesamt 60 Millionen Kisten vereinbart.
Der Vertrag umfasst den Covid-VLA2001-Impfstoff, einen inaktivierten Adjuvans-Kandidaten für einen ganzen viralen Impfstoff, der auch als „abgetöteter Impfstoff“ bekannt ist. Produziert wird in Schottland und Schweden, der Großteil der Entwicklung findet jedoch in Wien statt. VLA2001 ist bisher in Großbritannien und Bahrain sowie seit dem 13. Mai in den Vereinigten Arabischen Emiraten zugelassen.
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