Langsam aber sicher muss FCZ-Sportdirektor Marinko Jurendic seine Schublade mit Trainerkandidaten mit Akten füllen! Denn ob Cheftrainer Andre Breitenreiter (48) seinen Vertrag bis 2023 erfüllt, wird zunehmend umstritten.
Das neueste Gerücht aus der Türkei, Galatasaray wolle den Bosporus-Trainer locken, ist ein Märchen aus 1001 Nacht. Vielmehr lässt sich Breitenreiters deutsche Heimat in die Fortsetzung der fantastischen Zusammenarbeit zwischen dem FCZ und Breitenreiter einfügen.
In der Bundesliga gibt es einen unerwartet starken Schock im Trainer. Mit Gladbach, Wolfsburg, Hertha und Augsburg suchen gleich vier Bundesligisten neue Trainer – sofern sie in der Berliner Liga bleiben.
Mit am Karussell: Breitenreiter. Der ehemalige Trainer von Schalke, Hannover und Paderborn ist nach seiner zweieinhalbjährigen Privatpause nun mit dem FCZ-Titel auf den deutschen Markt zurückgekehrt.
Gladbach bietet alles, was Breitenreiter schätzt
Laut Blick steht der FCZ-Trainer zumindest für Gladbach ganz oben auf der Kandidatenliste. Als zweiter Cheftrainer der Zürcher gemeinsam mit Lucien Favre (64).
Arbeitgeber dieses Kalibers in der Bundesliga dürften Breitenreiter im Hinterkopf gehabt haben, als er gegenüber Sport1 sagte, er werde sicherlich auf Alternativen hören, wenn sie auftauchten.
Wenn ein Klub wie Follen oder Wolfsburg ernst wird, wird der Deutsche gehen. Bei anderen Vereinen wie Augsburg ist es jedoch keine Pflicht. Aber sowohl Borussia als auch der VfL bieten ein stabiles Vereinsumfeld und gleichzeitig viel sportliches Potenzial. Genau das, was Breitrewriter schätzt.
Entscheidung erst nach Analyse des FCZ
Sein Traum, als Trainer die Hymne der Champions League zu hören? Das wäre bei einem Team wie Gladbach natürlich absolut realistisch, zumal ein Bundesligist direkt in die Gruppenphase geht und man nicht wie Zürich in drei Qualifikationsrunden bestehen muss.
Aber eine schnelle Entscheidung wird nicht getroffen. Breitenreiter sagte sogar öffentlich, er werde beim FCZ zunächst das Saisonende abwarten und sich dann anhören, wie die Zürcher den nächsten Schritt gehen wollen. Stichwort: Teamplanung.
Gut möglich aber, dass der nächste Schritt beim FCZ darin besteht, einen neuen Trainer zu finden.
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