Am 16. Mai 2022 um 20:26 Uhr
Sturm in Nordsüdafrika: Ein Mann wurde in Essen vom Blitz getroffen
11 Bilder Unwetter mit Gewittern, Sturmböen und Starkregen in der Nordwestsee
Foto: dpa / Oliver Berg
Update Essen NRW wurde am Montag von Gewittern und sintflutartigen Regenfällen heimgesucht. Bei einem Sturz wurde ein Mann vom Blitz getroffen. Er musste in eine Spezialklinik gebracht werden.
Nach sonnigen Tagen war das Wetter in Teilen Nordrhein-Westfalens am Montagnachmittag äußerst ungemütlich. Gewitter mit getrennten Starkregen und Starkregen sowie starke Windböen sind aus dem Westen ins Land gezogen. Im Herbst wurde ein Mann vom Blitz getroffen und schwer verletzt.
Der 56-jährige Mann musste am Tatort wiederbelebt und anschließend in eine Spezialklinik gebracht werden, teilte die Feuerwehr Essen mit. Die Sturmfront, die durch die Stadt zog, füllte auch viele Keller.
Wetter in NRW? Montag bis Mittwoch: Der DWD warnt am 16. Mai 2022 vor Gewittern, Starkregen und Hagel
Am Abend (gegen 20 Uhr) beruhigte sich das Wetter in NRW vollständig. In der Nacht zum Dienstag lassen Regen und Gewitter weiter nach. Laut DWD wird sich die Lage am Dienstag weiter beruhigen. Es wird einen Mix aus Sonne und Wolken geben und es wird hauptsächlich Niederschlag geben, es wird nur lokaler Niederschlag erwartet. Die Temperaturen steigen laut Prognose auf 23 bis 26 Grad, im Hochsauerland sind es rund 19 Grad. Dann weht der Wind nur noch mäßig.
In der Nacht zum Mittwoch wurde es schwächer oder klarer. Es kann stellenweise Nebel geben, aber kein Niederschlag. Die Temperaturen in Nordrhein-Westfalen fallen in der Nacht zum Mittwoch auf Tiefsttemperaturen von 14 bis 10 Grad und in den Bergen auf 10 bis 7 Grad.
Mondfinsternis zu Wochenbeginn am 16. Mai
Sternbeobachter konnten sich zu Beginn der Woche über ein besonderes Event freuen – am Montagmorgen gab es eine Show für die Frühaufsteher: Beobachter am Himmel konnten eine totale Mondfinsternis beobachten – wenn auch nicht überall in Deutschland. Denn mancherorts war der Erdtrabant nach Südwesten bereits hinter dem Horizont verschwunden, bevor er vollständig im Erdschatten versinken konnte. Zudem war der Himmel bereits recht hell. Beobachter konnten nur eine partielle Mondfinsternis beobachten, wie der Vorsitzende des Vereins der Sternfreunde Deutschlands Sven Melhert auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur erklärte.
Sowohl bei einer totalen als auch bei einer partiellen Mondfinsternis leuchtet der vom Erdschatten verdeckte Mond rötlich, manchmal nur in blassen Farben. Grund dafür ist laut DWD das in die Erdatmosphäre abgelenkte Sonnenlicht. Laut einer repräsentativen Umfrage des Yougov-Instituts für Meinungsforschung haben mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland geplant, zumindest Phasen der Mondfinsternis zu beobachten.
Los ging es morgens um 5.29 Uhr, gerade als der Trabant von Mitteldeutschland aus gesehen unterging, sagte Melhert. Weiter östlich wird dieses Spektakel verpasst, weiter westlich ist die totale Phase für kurze Zeit zu beobachten. Die Mitte der Sonnenfinsternis wurde um 6.12 Uhr morgens erreicht, die volle Phase endete kurz vor 7 Uhr morgens.
„Die Mondfinsternis beschreibt den astronomischen Vorgang, bei dem sich der Mond durch den Schatten der Erde bewegt“, heißt es auf der DWD-Website in Offenbach. Ein solches Ereignis tritt nur bei Vollmond auf und wenn Sonne, Erde und Mond genau auf derselben Linie im Raum stehen. Dies geschieht jedoch nicht automatisch bei jedem Vollmond. „Grund dafür ist, dass die Umlaufbahn des Mondes um die Erde gegenüber der Umlaufbahn der Erde um die Sonne, in der sich der Erdschatten befindet, um etwa fünf Grad geneigt ist“, sagt der DWD. Daher geht der Vollmond normalerweise unter oder über dem Schatten der Erde.
Hier ist die Fotogalerie: Sturm mit Gewittern, Sturmböen und sintflutartigem Regen in der Nordwestsee
(boot/filz/bsch/kag/toc/dpa)
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