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Vergewaltigung: Die Partei besteht auf einer Entscheidung

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Das Unverständnis löste am Wochenende eine Entscheidung der Staatsanwaltschaft Steyr aus. Ein 19-jähriger Asylbewerber, der in Weier (Kreis Steyr-Land) ein 15-jähriges Kind aus der Ukraine vergewaltigt haben soll, wurde festgenommen, aber wieder freigelassen. Das Land Oberösterreich rechnet mit einer raschen Neubewertung.

16.05.2022 08.45

Heute um 8.45 Uhr online

Ein 15-jähriges Mädchen aus der Ukraine ist am Mittwoch in Weyer von einem 19-jährigen Asylbewerber vergewaltigt und verletzt worden. Das Mädchen vertraute ihrem Bruder, der sich bei der Polizei meldete. Lesen Sie mehr in Weyer: Ermittlungen nach Vergewaltigung (ooe.ORF.at)

Der mutmaßliche Täter wurde daraufhin ermittelt und festgenommen, musste aber schnell wieder freigelassen werden. Bisher habe es nur eine mündliche Anzeige einer mutmaßlichen Straftat gegeben – sie sei nicht so dringend beurteilt worden, dass sie eine Untersuchungshaft erfordern würde, teilte Steyrs Staatsanwaltschaft am Wochenende mit. Die Ergebnisse der medizinischen Untersuchung des Mädchens stünden noch aus, hieß es in der Erklärung.

Hatmansdorfer: Abschiebung nach einem Verbrechen

Bei der ersten Maßnahme wurde der Beschuldigte laut Sozialminister Wolfgang Hatmansdorfer (ÖVP) in ein 50 Kilometer entferntes Gebiet verlegt. Sie wollen vermeiden, Verdächtigen und Opfern zu begegnen. Sobald die entsprechenden Unterlagen vorliegen, muss schnell gehandelt werden. „Ich erwarte eine schnelle Neubewertung und Entscheidung der Staatsanwaltschaft. Unsere Position in Oberösterreich ist klar: Asylsuchende, die Straftaten begehen, haben ihr Bleiberecht verloren und müssen sofort abgeschoben werden“, sagte Hatmansdorfer am Sonntag in einer Aussendung.