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Frankfurt feiert – Trapp wird dank Flaschenbetrügern zum Helden

Elfmeterbetrug – Jens Lehmann, 52, versteckte 2006 im WM-Viertelfinale gegen Argentinien einen Zettel im Ärmel. Am Mittwochabend klebte Frankfurts Torhüter Kevin Trapp (31) ein Blatt Papier mit den Schützen des Gegners auf seine Flasche und wurde sofort zum Helden.

Trapp, der in der 118. Minute mit einer Mega-Parade einen Elfmeter für Frankfurt machte, parierte zwar nur einen Elfmeter, aber da alle Frankfurter trafen, reicht das. Der deutsche Nationaltorhüter liegt nah an den anderen Elfmetern der Rangers. Beim gehaltenen Elfmeter spielt aber noch eine weitere Komponente eine Rolle: “Ich habe mich auf mein Gefühl verlassen.”

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Jay: „Die nächsten Tage werden unkontrollierbar“

Die Party in Frankfurt ist jetzt unausweichlich. Mittelfeldspieler Jibril Sow, 25, der bis zur 106. Minute auf dem Platz steht, freut sich bereits auf seine Ankunft in Deutschland: „Die nächsten Tage werden definitiv sehr unkontrollierbar – das kann wochenlang so weitergehen.“

Präsident Peter Fischer, 66, ist zutiefst geschockt: „Heute heißt es einfach: Freut euch, feiert, holt diesen verdammten Pokal nach Frankfurt. Heute ist der größte Moment in der Geschichte unseres Vereins, das muss man so sagen.”

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Frankfurt steht Kopf

Das Stadion in Sevilla feiert, die Stadt auch. Und was ist mit Frankfurt? In der Öffentlichkeit im Park der Deutschen Bank applaudieren Tausende für den ersten Europameistertitel seit 42 Jahren.

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In der Innenstadt stehen Signalwagen, viele Eintracht-Anhänger singen alle Fanlieder. Kurz nach Mitternacht versammeln sich so viele Menschen „wie in der besten Shopping-Zeit“, beschreibt die „Frankfurter Allgemeine“ die Szene. Je später in der Nacht, desto dichter ist das Gedränge des Feiertags.

Hauptschauplatz ist der Römerberg, Frankfurter Rathausplatz. Dort, wo die Mannschaft am Donnerstagabend gegen 19:00 Uhr empfangen wurde, leuchten Bengalos in den Farben der SGE. Manchmal geraten betrunkene Fans in unnötige Schlägereien mit der Polizei. Ansonsten singt das friedliche Publikum gegen das, was der Titel in der Europa League zur Folge hat: „Champions League“. (das)

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