19.05.2022 18:41 (aktiv am 20.05.2022 06:12)
Das vergangene Jahr war bei der Maria-Ebene-Stiftung noch von der Corona-Pandemie geprägt.
Die Krone zeige viele Facetten, sagte Philipp Kloimstein bei der Vorstellung des Jahresberichts 2021 und beim Interview im Studio „Vorarlberg LIVE“. „Insbesondere Menschen, die dazu verurteilt waren, nichts gegen die Blockade zu unternehmen, wurden zunehmend süchtig. Fehlt die Tagesstruktur, kommt es zu dysfunktionalen Verhaltensweisen“, erklärt Kloimstein. Die Maßnahmen waren nicht nur für die Kunden, sondern auch für die Mitarbeiter eine Herausforderung.
Neue Möglichkeiten in der Suchtbehandlung
Die Pandemie hat aber auch neue Möglichkeiten in der Suchtbehandlung eröffnet, wie zum Beispiel die verstärkte Arbeit in Kleingruppen. Vor diesem Hintergrund steht „Sucht neu denken“ in diesem Jahr im Fokus der Maria-Ebene-Stiftung.
Zunehmende Verhaltensabhängigkeiten
Beim Konsumverhalten setzen sich Trends aus den Vorjahren fort. Insbesondere der Konsum vieler Substanzen hat zugenommen, dh. Einnahme von zwei oder mehr Substanzen gleichzeitig. Auch die Cannabis-Diagnosen nehmen stark zu. Die Zunahme von Verhaltenssüchten, insbesondere bei Jugendlichen, war auch im vergangenen Jahr zu beobachten.
Erhöhen Sie den Kokainkonsum
Wann beginnt die Sucht?
am Arbeitsplatz helfen
Da psychische Belastungen und Suchterkrankungen nicht nur im privaten Bereich, sondern auch am Arbeitsplatz auftreten können, wurde im vergangenen Jahr das Projekt „Papageno – Erste psychische Hilfe“ ins Leben gerufen, um Mitarbeiter zu unterstützen und ein Angebot im Bereich der Sucht- und Suizidprävention anzubieten.
Langfristige Folgen
Erfahrungen aus vergangenen Krisen zeigen, dass psychische Belastungen vor allem mittel- und langfristig zu einer Zunahme problematischer Konsum- und Verhaltensmuster führen, sagt Primar Kloimstein: „Wir rechnen daher mit einem erhöhten Bedarf an Unterstützungsangeboten.“
Add Comment