Germany

Wissenschaftler verliert vor Gericht gegen Drosten

Ein Wissenschaftler warf Christian Drosten vor, mit seiner Theorie zur Entstehung der Krone die Gesellschaft zu täuschen – und verteidigte sich vor Gericht. Das Landgericht Hamburg entschied jedoch zugunsten des Virologen.

Ein Streit um die Herkunft des Coronavirus zwischen dem Virologen Christian Drosten und dem Nanowissenschaftler Roland Wiesendanger ist an diesem Freitag vor dem Landgericht Hamburg verhandelt worden. Das Gericht hörte Vertreter beider Seiten an. Am Ende hatte Drosten recht.

„Aufgrund der mündlichen Verhandlung wurde die einstweilige Verfügung vom 14. März bestätigt“, teilte die Pressestelle des Oberlandesgerichts Hanseat am Freitagnachmittag mit. Die genauen Gründe für die Entscheidung sind noch nicht bekannt.

Wiesendanger hat bereits angekündigt, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen. Darüber müsse dann die Hanse entscheiden, so ein Gerichtssprecher.

Hamburg: Das Gericht weist den Widerspruch zurück

Mit dem auf Antrag von Drosten ergangenen Beschluss untersagte das Gericht dem Hamburger Nanowissenschaftler, dem Berliner Virologen vorsätzliche Täuschung der Öffentlichkeit vorzuwerfen.

So sollte der Nanowissenschaftler beispielsweise nicht die Behauptung wiederholen, Drosten habe die Öffentlichkeit bewusst getäuscht. Gegen diese Entscheidung wollte Wiesendanger Berufung einlegen.

Vorwurf der vorsätzlichen Täuschung gegen Drosten

Das sind die Aussagen von Wiesendanger in einem Interview mit dem Magazin Cicero, das am 2. Februar dieses Jahres unter der Überschrift veröffentlicht wurde: „Kommt das Corona-Virus aus dem Labor? – Herr Drosten hat Politik und Medien in die Irre geführt.“