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Erstellt: 21.05.2022, 07:00 Uhr
Von: Marcel Prige
Trennung
Schlechtwettersignal in Niedersachsen: Der DWD erwartet sintflutartige Regenfälle, Gewitter und Stürme. Auch Tornados sind möglich. Sturmaufnahme vom Donnerstag: Schwere Verwüstung im Stadtteil Dieholz mit einem Schwerverletzten.
Hannover – Die ersten Unwetter ziehen über Niedersachsen hinweg, doch am Freitag, 20. Mai 2022, wird das Wetter noch explosiver. Starke Regenfälle, Gewitter und Stürme werden erwartet. Die schwere meteorologische Bedrohung bringt die Möglichkeit eines Tornados mit sich. In mehreren Landkreisen wurde Unwetteralarm ausgegeben. Bereits am gestrigen Donnerstag, 19.05.2022, kam es im Landkreis Diepholz zu schweren Verwüstungen.
Sicherer Wetteralarm und Tornadogefahr in Niedersachsen: Der DWD warnt vor Starkregen und Gewittern
Anfang der Woche am 16. Mai 2022 bedeckte das erste große Unwetter im Jahr 2022 halb Deutschland. Auch wenn Niedersachsen und Bremen glimpflich davongekommen sind, besteht weiterhin Sturmalarm und sogar die Gefahr von Tornados mit starken Gewittern, sintflutartigen Regenfällen und sogar Überschwemmungen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner Sturmwarnung für Niedersachsen herausgegeben hat.
In Niedersachsen gab es am Donnerstag starke Gewitter. Auch am Freitag, 20. Mai 2022, wird mit heftigen Regenfällen, Gewittern und Stürmen gerechnet. (Symbolbild) © Julian Stratenschulte / dpa
Nach Angaben des DWD zieht am Freitag ein Gewitter mit hoher Gewittergefahr über Norddeutschland in Richtung Nordosten.
Unwetteralarm und Tornadogefahr in Niedersachsen und Bremen: Mehrstündige Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen und Stürmen
Am Freitag, 20. Mai 2022, wird erneut mit schweren Gewittern mit Starkregen und Orkanen gerechnet. Laut DWD ziehen ab dem Nachmittag starke, teils mehrstündige Gewitter von Südwesten nach Niedersachsen und bergen laut Wettervorhersage sogar die Gefahr von Tornados .
Laut Wettervorhersage an der niederländischen Grenze werden die ersten Gewitter zwischen 15:00 und 16:00 Uhr erwartet. Sie bringen heftige Regenfälle, starke Stürme und möglicherweise Überschwemmungen mit sich. Die gebohrte Front bewegte sich dann nach Osten durch Niedersachsen. Ab 17:00 Uhr der Tiefschlag und Bremen. Spätestens danach ist im südlichen Niedersachsen mit starken Unwettern zu rechnen.
DWD warnt: Sturmfront könnte Böen von bis zu 120 km/h und vereinzelte Tornados verursachen
Im schlimmsten Fall kann es laut DWD zu Starkregen von etwa 40 l/qm, Böen von bis zu 120 km/h und Hagel mit großen Steinen kommen. Manchmal kann es in sechs Stunden 60 Liter Regen geben. Zudem seien Tornados laut Wettervorhersage nicht ausgeschlossen und vereinzelt.
Schlechtwettersignal in Niedersachsen – DWD warnt vor sintflutartigen Regenfällen, Stürmen und starken Gewittern: Verschiedene Gebiete betroffen
Unwetterwarnung in vielen Gebieten Niedersachsens am Freitag, 20. Mai:
Landkreis und Stadt Osnabrück – Amtliche Böenwarnung
Landkreis Nienburg – Amtliche Böenwarnung
Region Hannover – Amtliche Böenwarnung
Bezirk Celje – Offizielle Böenwarnung
Bezirk Welzen – Amtliche Böenwarnung
Bereich Grafschaft Bentheim – Hinweis auf hohes Sturmpotential
Landkreis Emsland – ein Hinweis auf hohes Sturmpotential
Landkreis Vechta – ein Hinweis auf hohes Sturmpotential
Gebiet Dieholz – ein Hinweis auf hohes Sturmpotential
Heidekreis – ein Hinweis auf hohes Sturmpotential
Landkreis Lüneburg – ein Hinweis auf hohes Unwetterpotenzial
Bilanz zum Unwetter vom Donnerstag in Niedersachsen: Ein Mann wurde durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt, das Festgelände im Landkreis Dieholz wurde schwer beschädigt
In verschiedenen Gebieten wurden Warnungen vor Unwettern herausgegeben. Im Raum Diepholz hatte die Feuerwehr nach einem Gewitter am Donnerstag zunächst 32 Einsätze angekündigt. Rettungsdienste entfernten viele umgestürzte Bäume; Der Ort, an dem das Appletree Garden Festival stattfand, wurde ebenfalls schwer beschädigt. Nach Angaben der DDR wurde ein Mann bei Eidelstedt durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt, auch ein Feuerwehrmann wurde verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Eine umgestürzte Buche beschädigte das Dach des „Apfelviertels“ auf dem Gelände des Lüdersbusch-Festes in Dieholz. © Jansen, Eberhard
Umgeknickte Bäume, gefährliche Straßensituationen: Video aus dem Kreis Dieholz zeigt die zerstörerische Kraft des Gewitters
Wie stürmisch es am Donnerstag war, zeigt ein Video aus dem Dorf Heiligenfelde im Landkreis Dipholz. Mehrere Bäume brachen während des Sturms um. Autofahrer auf der Bundesstraße 6 gerieten in teilweise gefährliche Straßensituationen.
Schwere Zeiten im Landkreis Oldenburg: Von Gewittern verschont
Der Landkreis Oldenburg hingegen blieb von den großen Gewittern weitgehend verschont. Die Kreisfeuerwehr bereitet sich auf das Schlimmste vor. Die Landesleitstelle Oldenburg twitterte am Donnerstag um 13.50 Uhr, dass das Personal aufgestockt werde. Mitarbeiter, die nicht arbeiten, werden in Bereitschaft versetzt, heißt es in der Erklärung. Die gesamte Technologie wurde getestet, um sicherzustellen, dass alle eingehenden Notrufe so schnell wie möglich bearbeitet werden. Allerdings fiel nur wenig Regen.
Schweres Gewitter Donnerstag: Ein Mann nach Blitzeinschlag in Frachtschiff schwer verletzt
Auch in anderen Teilen Deutschlands gab es Verwüstungen – und eine Person wurde schwer verletzt. Auf einem Frachtschiff in Duisburg ist eine Person durch einen Blitzschlag schwer verletzt worden. Ein Feuerwehrsprecher sagte, er sei vermutlich ein Angestellter des Schiffes. Ein Blitz schlug ins Deck ein. Feuerwehrleute in Bayern mussten auch gegen überflutete Straßen und Blitze in Häusern kämpfen. Ein Haus wurde durch einen Blitz in Brand gesteckt. Die vierköpfige Familie, die in dem Haus wohnte, sei unverletzt, teilte die Feuerwehr mit.
Vorsicht Gewitter: Wie verhalte ich mich richtig?
Gewitter können lebensgefährlich sein. Etwa 250 Menschen werden jedes Jahr vom Blitz getroffen, was zu etwa 10 Todesfällen pro Jahr führt. Bei Gewitter empfiehlt es sich, drinnen zu bleiben. Die sichersten Gebäude sind Blitzableiter oder Autos. Wer in einem geschlossenen Raum keinen Platz findet, sollte nicht mit offenem Regenschirm nach draußen gehen. Sie sollten sich auch von Bäumen und Metallstangen fernhalten. Es wird auch empfohlen, Metallgegenstände nicht zu berühren, da diese besonders gute elektrische Leiter sind.
In einer solchen Zeit lassen sich Schäden am eigenen Haus nur schwer vermeiden. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat kürzlich eine Zusammenfassung der Schadensmeldungen 2021 durch Starkregen und Überschwemmungen veröffentlicht. Das Ergebnis: In Bremen und Niedersachsen haben sich die Schadensmeldungen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.
Am Freitag, 20. Mai 2002, werden in Niedersachsen heftige Regenfälle, Gewitter und Stürme erwartet. Zuvor hatten die ersten Extremwetterlagen 2022 Deutschland heimgesucht. (Ikonenbild) © Julian Stratenschulte / dpa
Heftige Gewitter und Starkregen in Niedersachsen und Bremen: Schwere Unwetter nehmen südlich von Bremen und Wenland zu
Wie Tobias Schaaf, Meteorologe der DWD-Außenstelle Hamburg, gegenüber kreiszeitung.de sagte, seien die Unwetterwarnungen in Bremen und Niedersachsen ungenau.
40 Liter pro Quadratmeter können punktuell anfallen.
Derzeit wird davon ausgegangen, dass es südlich von Bremen und dem Wendland zu starken Unwettern mit starken Niederschlägen kommen wird. „Manchmal können 40 Liter pro Quadratmeter fallen“, sagte Schaaf zu den starken Gewittern und möglichen Starkregen. Die Fläche betrage 20 Liter pro Quadratmeter, „das ist auf jeden Fall gut für die Umwelt“.
Gewitterradar: Verfügbares kartografisches Material für Stürme, Überschwemmungen, Überschwemmungen und Dauerregen
Wo genau ist der Sturm? Karten für aktuelle Ereignisse und Radar für Gewitter werden unter anderem von Kachelmannwetter bereitgestellt. Neben Stürmen können Niederschlagsmengen, Stürme, Dauerregen und Überschwemmungen verfolgt werden.
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