Ganz Deutschland fiebert diesem Ereignis entgegen: dem lang ersehnten DFB-Pokalfinale. SPOX begleitet das Endspiel zwischen dem SC Freiburg und RB Leipzig heute live.
Hätte jemand zu Beginn der Saison 2021/22 auf diese letzte Konstellation gesetzt, wäre er oder sie jetzt deutlich reicher. Wer am Ende des Tages die begehrte Trophäe sein Eigen nennen darf, erfahren Sie hier im Live-Ticker.
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SC Freiburg – RB Leipzig: DFB-Pokal, Finale – Spielstatistik
SC Freiburg gegen RB Leipzig – 1:0
Tore
Egestein 1:0 (19′)
Zusammensetzung FreiburgFlecken – Gulde, Lienhart, N. Schloterbeck – Kubler, M. Egestein, Höfler, Günther, Salai, Griffon – HöllerZusammensetzung von LeipzigGulachi – Klosterman, Orban, Simakan – Henrichs, Lymer, Kampl, Halstenberg, Forsberg, Nkunku – SilvaGelbe Karten
SC Freiburg vs. RB Leipzig: DFB-Pokalfinale heute Live-Spielstand – 1:0 zur Halbzeit
Zur Halbzeit: Hier übrigens ein Auszug aus der Geschäftsordnung des DFB, der die Legitimität des Freiburger Tores unterstützt (Regel 12: Fouls und sonstige Fouls (Handspiel)):
Verstoß tritt auf, wenn ein Spieler
- den Ball absichtlich mit der Hand/der Hand berührt (z.B. durch Bewegen der Hand/Hand auf den Ball zu).
- den Ball mit der Hand/Hand berührt und seinen Körper aufgrund der Stellung seiner Hand/Hände unnatürlich erhöht. Eine unnatürliche Körpervergrößerung liegt vor, wenn die Position der Hand / Arme weder das Ergebnis der Körperbewegung des Spielers in einer bestimmten Situation ist, noch durch diese Körperbewegung gerechtfertigt werden kann. Bei einer solchen Arm-/Armstellung riskiert der Spieler, dass der Ball auf seinen Arm/Arm springt und dafür bestraft wird.
trifft die Tür des Feindes …
- direkt mit der Hand / Hand (ob absichtlich oder nicht) (gilt auch für den Torwart).
- unmittelbar nach dem Berühren des Balls mit der Hand / Hand (ob absichtlich oder nicht).
Der entscheidende Kommentar dazu von DFB-Schiedsrichterausbilder Lutz Wagner:
“Außerdem ist der unfreiwillige Ball mit der Hand des Stürmers, nach dem die Mannschaft des Spielers ein Tor erzielt hat, erneut im Hinblick auf den Begriff der Unmittelbarkeit eingeschränkt. Ein Tor, dem ein unfreiwilliges Spiel mit der Hand vorangegangen ist, ist nur dann ungültig, wenn es direkt vom Spieler selbst erzielt wird. Es besteht keine Unmittelbarkeit, wenn es nur eine Torchance gibt oder wenn ein anderer Spieler den Ball hat und dann ein Tor erzielt. In solchen Fällen wird regelmäßig gewertet.“
45. + 1: Schiedsrichter Sasha Stegemann forderte die Spieler daraufhin auf, in der Kabine eine Pause einzulegen.
45. + 1: In dieser Pause beruhigten sich die Freiburger wieder und griffen dann sogar an. Fernschuss von Vincenzo Grifo wird geblockt.
45er: Die reguläre Spielzeit der ersten Runde ist gerade abgelaufen. Es muss noch eine Minute dauern.
44.: Jetzt ziehen die Leipziger die Fäden, sie wollen unbedingt etwas bewegen. So bleibt man im gegnerischen Strafraum hängen und wirkt etwas nachdrücklicher – auch wenn es keine nennenswerten Schlussaktionen gibt.
42.: Nun könnten die Rasenspieler wenig Platz haben. Aber auch Conrad Lymers Pass von links kommt zu spät und nicht präzise genug. Christopher Nkunku schoss dann mit seinem ungenauen Pass auf den Vogel. Mohamed Simakan fängt ihn nicht mehr, der Ball fällt von der Seite.
40er: Die Roten Bullen müssen also auf eine Standardsituation hoffen. Freistoß von Emil Forsberg. Die Leistung ist schlecht, der Ball kommt nicht sehr weit.
37.: Leipzig ermöglicht es dem Gegner, das Spiel einfach aufzuwerten. Wo bleibt der gewaltige Druck der Sachsen? Speichern sie es für später? Die Werte des Duells verheißen jedenfalls nichts Gutes für RB. Freiburg ist in einem Mann-gegen-Mann-Spiel viel stärker.
34.: Willy Orban hingegen feuerte aus der zweiten Reihe. Der Rechtsschuss von der rechten Spielfeldseite stellt Mark Flecken nicht wirklich auf die Probe, der Torhüter packt ihn problemlos.
33.: Maximilian Egestein ist in der Nähe des Strafraums wieder am Ball. Ein dritter Torschuss in kurzer Zeit scheint dem Bremer zu schade. Deshalb sucht der Mittelfeldspieler im Sechzehner vergebens den Tiefpass.
31.: In Richtung der beiden Tore tut sich derzeit kaum etwas. Jetzt macht man sich viel mehr Sorgen um die Duelle. Manchmal werden Emotionen stärker.
29.: Leipzig kann das Spiel nicht kontrollieren. Rasenspieler können sich nach wie vor nicht beliebig in Szene setzen. Der Sportverein glänzt und macht dem vermeintlichen Favoriten das Leben schwer.
RB meckert, Egestein trifft – Freiburg führt
26.: Mit der Führung im Gepäck wollen die Jungs von Christian Streich unbedingt aktiv bleiben. Die Breisgauer ruhen sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Es wäre auch zu früh, in den Managementmodus zu wechseln
24.: Nicholas Höfler hätte mit einem unnötigen Kopfball beinahe ausgeglichen. Christopher Nkunku steht dort komplett frei, scheitert aber mit seinem Rechtsschuss aus kurzer Distanz an Mark Flecken. Die Szene bleibt jedoch gefährlich. Nico Schloterbeck muss die Pille kurz vor dem Tor töten.
21.: Mit seinem ersten Saisontor im DFB-Pokal auf der Habenseite gelang Maximilian Egestein ein weiterer Zweitliga-Schuss. Dieser Linksschuss wurde von Peter Gulacsi festgehalten.
20.: Natürlich protestieren die Leipziger mit ihren Händen gegen das Spiel. Natürlich ist die Videoüberprüfung im Gange. Schließlich handelt es sich nicht um ein absichtliches Handspiel oder eine unnatürliche Handhaltung. Daher steht die Anerkennung des Treffers. Freiburg führt 1:0.
19.: Ooooh! SC FREIBURG – RB Leipzig 1:0. Freiburg greift von links an. Vincenzo Grifo spielt mit dem Ball tief in der Mitte. Roland Salai versucht, den Ball an der Strafraumgrenze abzufangen. Das Spielgerät springt ihm in die Hand und von dort zu Maximilian Egestein. Dieser schoss mit dem linken Fuß aus rund 17 Metern unten ins linke Eck.
16.: Dann beruhigt sich das Spiel sehr schnell. Dies bleibt jedoch eine perfekt ausbalancierte Angelegenheit, in der beide Seiten gleichermaßen aktiv sind.
RB Leipzig: Erstmals gefährlich! Nkunku blockt den Schuss
14.: Es ist zum ersten Mal gefährlich. Leipzig tritt ins sechzehnte ein. Emil Forsberg schießt von der linken Flanke auf die linke Torecke. Mark Flecken rettet, aber die Szene bleibt heiß – bis der nächste Schuss von Christopher Nkunku geblockt wird.
12.: Die Breisgauer haben jedenfalls schon einen guten Teil des Spiels gemacht und sich mindestens ein Remis gesichert.
10.: Gunther darf wieder eine Standardsituation vorführen. Diesmal steht der Freiburger Kapitän auf dem linken Flügel bereit. Doch Vincenzo Grifo schoss schließlich einen Freistoß in die Mitte – mit identischem Ergebnis. Nur ein Kopf aus Leipzig wurde gefunden.
8.: Der Sportverein gewann den ersten Eckball in diesem Spiel. Christian Gunther kommt von rechts ins Geschehen, findet mit seiner Hereingabe aber keinen Mitspieler.
6.: Nkunku hat ziemlich schnell wieder einen klaren Kopf. Kurz nach Wiederaufnahme des Spiels kehrte der Franzose zurück.
5.: Christopher Nkunku stößt Nicolas Höfler versehentlich an die Schulter und muss im Sitzen pausieren. Sächsische Aufseher werden gebraucht.
4.: Nun beteiligen sich die Freiburger erstmals aktiv am Spielgeschehen. Hauptsache man behält den Ball in den eigenen Reihen. Wenn das Experiment dann beginnt, vertikal zu spielen, verschwindet das Spielgerät schnell.
2.: Die Spieler auf dem Rasen übernehmen sofort das Kommando, führen den Ball ausgiebig und bahnen sich ihren Weg in die gegnerische Hälfte. Dabei bleibt es vorerst.
1.: Gerade hat der Anpfiff ertönt, Leipzig beginnt. Bei bewölktem Himmel und 18 Grad sind die Bedingungen zum Fußballspielen äußerst angenehm. Wir erwarten keinen Niederschlag während des Spiels.
Vor dem Start: Die Mannschaften sind da, die deutsche Nationalhymne spielt. Jetzt kann es losgehen! Tony Kroos denkt übrigens wie Lev und Daumen hoch für den SC – meist für eine Person.
Vor dem Start: Kurz vor dem Start beobachten wir das Schiedsrichterteam. Sasha Stegemann spielt Trompete. Der 37-jährige FIFA-Schiedsrichter kommt auf 116 Bundesliga- und 19 DFB-Pokal-Einsätze. Stegemann inszenierte erstmals das Finale. Die Assistenten Mike Pickle und Frederick Asmouth helfen ihm dabei. Als vierter Schiedsrichter ist Robert Schroeder zwischen den Trainerbänken im Einsatz.
Vor dem Start: „Auf jeden Fall“, sagte Ex-Bundestrainer Joachim Löw der ARD auf die Frage, ob sein Herz heute für den Sportverein schlage. „Ich habe lange in Freiburg gespielt und lebe dort. Ich drücke den Freiburgern die Daumen.“ Könnte es ein Nachteil für den SC sein, Erster im Finale zu sein? „Das müssen wir sehen. Ich glaube, dass Freiburg in der Lage ist, eine gewisse Nervosität zu versprühen. Die Spieler werden sich an die Atmosphäre gewöhnen und daran gewöhnen.“
Vor dem Start: Die Aufstellungen sind da! In Leipzig ist Emil Forsberg, der Held des Halbfinales, von Beginn an spielberechtigt.
- Freiburg: Flecken – Gulde, Lienhart, N. Schloterbeck – Kubler, M. Egestein, Höfler, Günther, Salai, Griffon – Höller
- Leipzig: Gulachi – Klosterman, Orban, Simakan – Henrichs, Lymer, Kampl, Halstenberg, Forsberg, Nkunku – Silva
Vor dem Start: Beim Marsch der Freiburger Fans durch Berlin sahen die SC-Anhänger einen kleinen Jungen mit Herthas Fahne – und skandierten höhnisch: “Zweite Liga, Hertha ist da!” …
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