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Knapp 200 Delegierte des Samariterbundes aus ganz Österreich trafen sich am Samstag in St. Pölten, um den Nationalrat zu wählen. Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Schnable (SPÖ) wurde mit 92,4 Prozent der Stimmen bestätigt.
21.05.2022 16.23
Heute online, 16:23
Nicht nur 190 Delegierte aus allen Bundesländern kamen zur Mitgliederversammlung des Samariterbundes im VAZ St. Pölten stellten Regierungsorganisationen am Donnerstag im Rahmen einer Präsentation eine Reihe möglicher Anwendungen vor: von der Katastrophenhilfe bis hin zu Elektro-Quads und Motorstaffeln.
Die Mitgliederversammlung des Samariterbundes wählte daraufhin Bundesvorstand und Vorstand: Franz Schnable wurde mit 92,4 Prozent der Stimmen zum Präsidenten bestätigt. Die Arbeit der vergangenen Jahre sei laut Schnable von der Corona-Pandemie geprägt gewesen: „Ständig wechselnde Rahmenbedingungen, unvorhersehbare Belastungen und steigende Preise bringen Rettungsdienste an ihre Grenzen.“
Christoph Lipinski Bei einer Aufführung wurden die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des Samariterbundes demonstriert
Schnable fordert CoV-Bonus für Sanitäter
Der Samariterbund ist seit Beginn der Coronavirus-Pandemie Teil des Krisenstabs der Bundesregierung und engagiert sich laut einer Pressemitteilung mit mobilen Tests, Teststraßen und Einrichtungen für Verdachtsfälle, Kontaktpersonen und CoV-positive Fälle. Mit zusätzlichen Rettungskräften für noch mehr Transporte, Spezialfahrzeugen für Intensivtransporte und speziell ausgebildetem Einsatzpersonal hat der Samariterbund einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Krise geleistet.
Vor diesem Hintergrund forderte Schnable einen CoV-Bonus für Sanitäter. „Vom Gemeinwesen, der Gesellschaft, der Republik und den Herausforderungen einzelner Organisationen sind wir weit entfernt vom Berg“, sagt Schnabl. Gleichzeitig würde der Krieg in der Ukraine die humanitäre Organisation vor neue Herausforderungen stellen.
Christoph Lipinski Schnable ist seit 2004 Präsident des Arbeiter-Samariterbundes.
Erweitern Sie die Angebote im Pflege- und Sozialbereich
Auch Pflege und Sozialfürsorge seien eine Herausforderung, und hier wolle der Samariterbund seine Reichweite ausbauen, sagte Schnable mit Blick auf bereits laufende Projekte: „Die neun Kompetenzzentren Samariterpflege im Burgenland und in der Steiermark zeigen, wie Pflege funktionieren kann. Zahlreiche Auszeichnungen, hohe Nachfrage und eine hohe Arbeitszufriedenheit geben uns Recht mit unserem Betreuungsmodell.
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