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Erstellt: 22.05.2022, 05:00 Uhr
Trennung
Am Freitag (20. Mai) wurde von einer “hochexplosiven Lage” gesprochen. Für einige Regionen in Bayern gelten die zweite und dritte Warnstufe. Nun scheint sich die Lage zu entspannen.
Update vom 21. Mai, 9.00 Uhr: Starke Unwetter sind in der Nacht zum Freitag über Bayern hinweggezogen. Warnstufe 3 – tiefrot – gilt vor allem rund um Nürnberg. In Enderndorf wurden beim Einsturz einer Hütte 14 Menschen verletzt. Am Samstag scheint die Situation entspannter. Laut Deutschem Wetterdienst sind “in den Voralpen und im südlichen Voralpenland noch vereinzelte Gewitter möglich”. Trotz Gewitter kann es in kurzer Zeit lokal zu sintflutartigen Regenfällen von etwa 15 Litern pro Quadratmeter und Böen bis zu 60 Stundenkilometern kommen. Allerdings ist die Verwarnungskarte für Bayern komplett grün – keine Verwarnungen.
Bayern: Langsame Abschwächung der Sturmlage – keine Region mehr auf höchster Warnstufe
20. Mai, 19.45 Uhr Update: Das neueste DWD-Wetterkarten-Update bringt Vorsicht. In Bayern gilt die höchste Warnstufe des Deutschen Wetterdienstes für keine Region mehr. Allerdings: Für den nordöstlichen Teil Bayerns ist die Gefahr nicht gebannt – es gibt weiterhin offizielle Warnungen vor starken Gewittern, sintflutartigen Regenfällen und Hagel.
Langsam werden die ersten Sturmschäden sichtbar: Wie DB Regio Bayern via Twitter mitteilte, stehen viele Bäume an den Hängen. Es gibt erhebliche Einschränkungen, der Verkehr der S-Bahn auf den Strecken Neustadt-Aisch-Steinach und Bad Windsbach-Wicklesgreuth muss komplett eingestellt werden.
Update 20. Mai, 19 Uhr: Die stärksten Unwetter dürften laut DWD heute Nacht Nordbayern erreichen. Gab es zuvor eine dritte Warnstufe – diese gilt noch für weite Teile Nordbayerns – gilt nun für das Gebiet um Hoff die Warnstufe 4, die höchste im Deutschen Wetterdienst. Dieser warnt explizit vor extremen Orkanböen bis 140 km/h.
Ratelsdorf: Eine Gewitterwolke zog am Donnerstag über das Dorf hinweg (Symbolbild). © Nicolas Armer/dpa
Schlechtes Wetter in Bayern: Warnungen bis zum Abend
Update 20. Mai, 18.05 Uhr: Große Teile Nordbayerns, vor allem rund um Nürnberg, werden derzeit vom Deutschen Wetterdienst tiefrot eingefärbt. Bedeutet: Amtliche Unwetterwarnung der Stufe 3 für „schwere Gewitter mit Orkanböen, Starkregen und Hagel“. Für Regensburg scheint die Warnung bald zu gelten, und auch in München ist es möglich, dass noch schwere Gewitter die Landeshauptstadt treffen. Die Warnungen gelten derzeit bis 20 Uhr.
Update vom 20. Mai, 13.16 Uhr: Der DWD veröffentlicht “Vorabinformationen für schwieriges Wetter vor schweren Gewittern” für Freitag, 16 Uhr. Betroffen sind ganz Unter- und Oberfranken sowie Teile Mittelfrankens. Dort werden Gewitter mit „Masseneinschlag“ erwartet. Hagel mit einer Körnung von etwa fünf Zentimetern, Windböen und Orkane sowie sintflutartige Regenfälle bringen Stürme mit sich. „Auch einzelne Tornados sind nicht ausgeschlossen.“ Südbayern scheint von Gewittern verschont geblieben zu sein.
Update 20. Mai, 12.08 Uhr: In der Nacht gab es in Nordbayern Gewitter (siehe vorheriges Update). Die Polizei meldete bereits erste Sturmschäden, ein Dachbauernhof brannte in Unterfranken nach einem Blitzeinschlag ab, auch Keller waren voll. Für Freitag sind bereits die stärksten Gewitter in weiten Teilen Bayerns angekündigt. Nach Temperaturen bis zu 32 Grad am Freitag erwartet der DWD heute Nacht Turbulenzen in Bayern. Meteorologen schließen auch einen Tornado für Nordbayern nicht aus.
Schwere Unwetter in Bayern erwartet: Der DWD erwartet sintflutartige Regenfälle in Franken
Am Nachmittag nähert sich aus Nordwesten eine Kaltfront, die auf subtropische, heiße Luft treffen wird, sagte ein Sprecher am Freitag. Bis zum Abend sollten Gewitter bis zu den Alpen vorüberziehen. Am Nachmittag werden in Franken heftige Gewitter erwartet, mit einer Spitze von 40 Litern Regen pro Quadratmeter, Hagel mit einem Durchmesser von zwei Zentimetern und starken Böen von etwa 100 Stundenkilometern.
Ansonsten sollen laut dem DWD-Experten bis zu 25 Liter Regen fallen, weniger Hagel und starke Böen mit bis zu 75 Stundenkilometern. Abends und nachts soll es in den Alpen und am Alpenfuß Gewitter geben, während die Unwetter in Franken abflauen sollen. Ab 16:00 Uhr gibt es eine amtliche Warnung vor Windböen für Ober-, Unter- und Mittelfranken.
Update 20. Mai, 6.22 Uhr: In einigen Teilen Bayerns gab es in der Nacht Unwetter. Insgesamt fiel der Sturm, der durch Nordbayern fegte, weniger heftig aus als angekündigt. Einzelne Windböen führten jedoch dazu, dass nach Angaben der Polizeieinsatzzentrale Unterfranken in Würzburg bis zum Abend etwa 20 bis 30 Bäume entwurzelt wurden. Auch ein Bauzaun sei gesprengt worden, berichtet BR24.
Sturm in Bayern: Starker Regen und Blitzschlag in einem Einfamilienhaus
Der Schwerpunkt des Unwetters lag demnach zwischen Aschaffenburg und Bad Neustadt/Saale. Einige Straßen sind überflutet, aber der Keller oder die U-Bahn ist noch nicht überflutet. Im Raum Würzburg und Schweinfurt gab es am Abend heftige Gewitter, aber nur leichten Regen.
Im Raum Erlangen kam es zu heftigen Gewittern und sintflutartigen Regenfällen, die auch in einigen Straßen und U-Bahnen zu Überschwemmungen führten. In Zellingen (Kreis Main-Spessart) schlug ein Blitz in ein Haus ein und setzte es in Brand. Laut Polizei gelang der vierköpfigen Familie noch rechtzeitig die Flucht. Es entstand jedoch großer Sachschaden.
Nach den ersten Unwettern am Donnerstag: Große meteorologische Turbulenzen am Freitag erwartet – mögliche Tornados
Für Freitag sind bereits die stärksten Gewitter in weiten Teilen Bayerns angekündigt. Nach Temperaturen bis zu 32 Grad am Freitag erwartet der DWD heute Nacht Turbulenzen in Bayern. Meteorologen schließen auch einen Tornado für Nordbayern nicht aus. „Die Gewitter, die wir für Mitteldeutschland erwarten, werden in Bayern voraussichtlich nicht unbeschadet bleiben“, sagte ein DWD-Sprecher. Doch dann konzentrierte sich der Sturm auf den nördlichen Teil des Freistaats. Der Süden soll weitgehend freundlich bleiben.
Update 19. Mai, 22.29 Uhr: Stürmische Nacht in Bayern: In weiten Teilen Bayerns ziehen immer noch Gewitter auf. Gewitterkäfige wüten vor allem in Unterfranken bis ins nördliche Oberbayern. Auch am Alpenrand blitzt und donnert es. Die Stürme werden nachts andauern und am Morgen nachlassen.
Der morgige Freitag muss vor allem den Süden treffen. Alle Veranstaltungen können Sie wie gewohnt hier verfolgen.
Wetter in Bayern: Gewitter über dem Freistaat – DWD warnt
Update 19. Mai, 20.15 Uhr: Starke Unwetter in Franken! In Nordbayern gibt es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes derzeit schwere Unwetter. Betroffen ist Nordwestbayern. Konkret heißt es: „Von Westen nähern sich Gewitter. Es gibt Orkanböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 110 km/h, sowie Starkregen mit Niederschlägen zwischen 20 l/m² und 40 l/m² pro Stunde und Hagel mit einer Körnung von etwa 2 cm.
Die Wetterwarnung gilt bis einschließlich 21 Uhr.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Unwettern in Nordbayern. © Screenshot: Deutscher Wetterdienst
Update 19. Mai, 19.33 Uhr: Die ersten Gewitter ziehen über Bayern hinweg. Besonders stürmisch ist es laut Deutschem Wetterdienst im Süden, rund um das Allgäu und im Westen des Freistaates. Vorsicht ist in allen Teilen geboten. Der DWD meldet: „Es gibt Gewitter. Es gibt Windböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 85 km/h, sowie Starkregen mit Niederschlag zwischen 15 l/m² und 25 l/m² pro Stunde und feinkörnigen Hagel.
Abends und nachts wird es weiterhin gewittern, im Raum München kann es zu Gewittern kommen.
Update vom 19. Mai, 17.15 Uhr: Die kommende Wetterlage für Bayern wird immer deutlicher – und wahrscheinlich richtig ungemütlich. Bereits in der Nacht zum Donnerstag ist mit Gewittern zu rechnen, für Südbayern sind auf der DWD-Warnkarte starke Gewitter vorhergesagt. Unterdessen zieht die bedrohlich wirkende Sturmfront unweigerlich von Westen her auf Bayern zu.
Die Donnerfront auf dem Weg von Westen nach Bayern. © Screenshot / Wetterkarte DWD / Deutscher Wetterdienst
Richtig extrem wird es aber wohl erst am Freitag: Während tagsüber zunächst Temperaturen um die 32 Grad erwartet werden, gibt es abends und von Freitag bis Samstag einen großen Knall. Der DWD erwartet Turbulenzen für Bayern, auch der Tornado schließt Meteorologen für Franken nicht aus. Im Freistaat soll es nach aktuellen Prognosen nicht so heftig werden wie in Mitteldeutschland, wo für erste Regionen bereits die rote Ampel gilt – wobei der Status noch nicht mit Gewissheit gesagt werden kann.
Update vom 19. Mai, 9.15 Uhr: Während die Gewitterlage in Bayern am Freitag noch besorgniserregend, aber ohne Gewissheit ist, gibt es zumindest für diesen Donnerstag nun verlässlichere Prognosen. Aber sie sind nicht gerade positiv: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet, dass die Gewittergefahr in Bayern mit Ausnahme der östlicheren Regionen ab Nachmittag zunehmen wird.
Vor allem in Westfranken droht Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen, Hagel und starken Windböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h. Aber auch in anderen Regionen werden laut DWD sintflutartige Regenfälle, Starkregen und Hagel erwartet.
Erstmeldung vom 18. Mai: München – Deutschland droht der bisher schlimmste Sturm des Jahres …
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