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Markdorf: Scheunen- und Wohnwagenbrand

Großeinsatz für Feuerwehren: 115 Feuerwehrleute aus Markdorf und Umgebung waren in der Nacht zum Sonntag an mehreren Bränden in Markdorf beteiligt. An drei Orten im Norden der Stadt brannte es. Zwei Pferde und mehrere Bienenfamilien starben. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und hat ein Ermittlungsteam eingesetzt, um der Ursache auf den Grund zu gehen. In einer Pressemitteilung sprach sie von einem Gesamtschaden von 400.000 Euro.

Bei dem Brand im Scheunen- und Garagentrakt Lilienweg war die Feuerwehr Markdorf gegen 2.45 Uhr als erste im Einsatz. „Anwohner haben uns gewarnt“, sagte Feuerwehrsprecher Martin Scheerer. „Als wir am Einsatzort eintrafen, stand die Scheune bereits vollständig in Flammen.

In Markdorf hat es in der Nacht zum Sonntag an mehreren Stellen gebrannt. Auch die Scheune stand in Flammen. (Foto: Feuerwehr Markdorf)

Zwei Pferde sterben

Während einige Feuerwehrleute die Scheune löschten, sicherten ihre Kameraden das Haus auf der anderen Straßenseite. Dieser war massiver Wärmestrahlung ausgesetzt. „Wir haben versucht, die Ausbreitung zu verhindern“, sagte Scheerer. Die Einheimischen sind weitgehend unverletzt. „Ein Anwohner hat sich durch den massiven Funkenflug leicht an der Hand verletzt.“ Für zwei Pferde, die in der Scheune untergebracht waren, endete das Feuer nicht so glimpflich. Sie haben das Feuer nicht überlebt.

Laut einem Polizeibericht zerstörte das Feuer auch mehrere Bienenstöcke, darunter Bienenvölker, sowie verschiedene, zum Teil historische Fahrzeuge. Die Polizei schätzt den Sachschaden des Feuers auf mindestens 350.000 Euro.

Das könnte schnell zu einem größeren Brand werden.

Feuerwehrsprecher Martin Scheerer

Der Panneneinsatz im Lilienweg war noch in vollem Gange, als die anrückende Feuerwehr gut einen Kilometer auf der Oberleitung einen zweiten Brand bemerkte. Der Wohnwagen brannte im Waldkindergarten in Markdorf vollständig aus. Der Schaden beträgt laut Polizei etwa 35.000 Euro.

„Die Kollegen auf dem Weg dorthin staunten und machten sich sofort auf den Weg“, sagte Scheerer. Immer im Kopf: die Dürre der letzten Tage. “Es war extrem gefährlich”, sagte Scherer. „Es könnte schnell zu einem größeren Feuer werden.

Anhänger mit Spazierstock in der Scheune

Doch der Einsatz an zwei Orten gleichzeitig dauerte nicht die ganze Nacht: Gleichzeitig erhielt die Einsatzzentrale der Feuerwehr ein Signal für einen dritten Brand auf dem Hof ​​Möggenweilerstraße. „In der Scheune brannte ein Buschanhänger“, sagte ein Polizeisprecher. Laut Polizeibericht holte die Besatzung des Streifenwagens gemeinsam mit Anwohnern den brennenden Wohnwagen aus der Scheune und verhinderte so Schlimmeres. Feuerwehrleute löschten das Feuer. Die Polizei schätzt den Schaden am Anhänger und mehreren Dachbalken auf rund 15.000 Euro.

In dieser Scheune in Markdorf ist ein Wohnwagen mit Buschwerk abgebrannt. (Foto: Feuerwehr Markdorf)

Ein vierter Alarm im Ausbildungszentrum Markdorf stellte sich als falsch heraus. „Die Anreise zu den drei Brandorten war eine Herausforderung“, sagte Scheerer. Denn die Wege und Straßen am Fuße des Gerenbergs sind sehr schmal. “Deshalb haben wir unsere Einsatzzentrale auf dem Schulhof angesiedelt, Jakob Grezer.”

115 Feuerwehrleute sind im Einsatz

Unterstützt wurde die Feuerwehr Markdorf heute Abend von den Feuerwehren Oberteringen, Friedrichshafen, Immenstadt und Salem. Fertig war die Sperre Bermattingen. In der Nacht flog die Polizei mit Hubschraubern über die Stadt.

„Die Kameraden wurden tatsächlich angegriffen“, sagte Feuerwehrsprecher Scheerer am Morgen. 115 Feuerwehrleute und 12 Rettungskräfte wurden angegriffen.

Es ist seltsam, wenn es gleichzeitig so nah beieinander brennt.

Feuerwehrsprecher Martin Scheerer

“Es ist komisch, wenn es gleichzeitig so nah beieinander brennt”, sagte Scheer, der auf Brandstiftung hinwies. Aufgrund der Nähe zum Brand geht die Polizei auch von Brandstiftung aus. Am Morgen lieferten Gerichtsmediziner Beweise. Die Kriminalpolizei Friedrichshafen hat eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.

+++ Der Artikel wird aktualisiert +++

+++ In einer früheren Version starben drei statt zwei Pferde +++

Die Polizei bittet Zeugen, die in den Brandbereichen abends oder nachts verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Kripo Friedrichshafen unter 07541 / 701-0 zu melden.