UMGEBUNG
Die jährliche Mutter-Erde-Studie von Greenpeace zeigt, dass die Steirer dem Klimaschutz auch bei Gasheizungen skeptisch gegenüberstehen. Allerdings sind laut Greenpeace in Österreich noch etwa 900.000 und etwa 600.000 Ölheizungen im Einsatz.
24.05.2022 06.30 Uhr
Heute um 6.30 Uhr online
Eine Greenpeace-Studie zeigt, dass fast zwei Drittel der Österreicher fossilem Gas kritisch gegenüberstehen – und mehr als 70 Prozent der Steirer geben an, Heizsystemen eher oder sogar sehr kritisch gegenüberzustehen.
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Kosten, Lieferländer und Klima
„Die Studie zeigt deutlich, dass sich die Gas-Stimmung ändert. Die Steirer stehen Gas sehr kritisch gegenüber, 73 Prozent stehen Gas negativ oder sehr negativ gegenüber. Dies ist der zweithöchste Wert in Österreich. Die Gründe sind: Auf der einen Seite gibt es Herkunftsländer wie Russland, also nicht-demokratische Länder. Aber es ist auch ein besorgniserregender Faktor für die Kosten und natürlich die schädlichen Auswirkungen des Gases auf Umwelt und Klima“, sagt Jasmine Dürer, Klima- und Energieexpertin von Greenpeace Österreich.
Die Ablehnungsquote ist übrigens mit 81 Prozent die höchste in Kärnten. Außergewöhnlich sind die Niederösterreicher und Tiroler: 44 bzw. 48 Prozent haben dort eine sehr bzw. eher positive Meinung zu Gas. Rund ein Fünftel des österreichischen Gasverbrauchs geht auf private Haushalte zurück.
Debatte
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Bei Greenpeace ergeben sich daraus ganz konkrete Forderungen an die Bundesregierung wie auch an die Bundesländer. „Hier ist eine große Veränderung nötig, deshalb appellieren wir an die Bundesregierung, aber auch an die Länder, dass wir es jetzt schaffen, Gas zu stoppen und endlich in erneuerbare Energien zu investieren.“ Schließlich brauchen wir ein Verbot der Gasheizung in Neubauten, aber auch ein Datum für den künftigen Ausstieg aus der fossilen Heizung. Wir bestehen darauf, Ölheizungen ab 2025 und Gasheizungen ab 2040 zu verbieten“, sagte Dureger.
Alternativen gezeigt
Greenpeace sieht Alternativen in Privathaushalten und auf dem Land: Wärmepumpen. In Städten soll die Forderung lauten, die Nutzung von Fernwärme zu erhöhen, jedoch mit einem deutlich geringeren Anteil an fossilen Brennstoffen in thermischen Kraftwerken.
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