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Tödliches Bildmaterial von der Messe: Videos

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Erstellt: 24. Mai 2022 Aktualisiert: 24. Mai 2022, 16:14 Uhr

Aus: Jan Schmitz, Simon Stock, Katarina Belgard, Marcus Klumper

Trennung

Nach den tödlichen Schüssen auf der Steinert-Kirmes in Lüdenscheid ist ein Mann festgenommen worden. SEK war Montagnacht in seine Wohnung eingebrochen.

Update vom 24. Mai, 15.56 Uhr: Der junge Mann, der in der Nacht zum Montag von einem Sonderkommando der Polizei in einer Wohnung in der Gartenstraße vorläufig festgenommen wurde, steht nun vor dem Haftrichter. Der Richter muss entscheiden, ob der junge Ludenscheider in Haft genommen werden soll – doch bei Tatverdächtigen, die möglicherweise unter das Jugendstrafrecht fallen, sind die Hürden für einen Haftbefehl groß.

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Bei der festgenommenen Person handelt es sich laut unserer Zeitung um den mutmaßlichen Schützen, der in der Nacht zum Samstag einen unbeteiligten 40-jährigen Mann aus Gumersbach erschossen hat. Die Entscheidung des Richters wird heute erwartet.

Die Schüsse wurden von zwei Gruppenverdächtigen abgefeuert – einer Pistole und einer scharfen Waffe. Nach aktuellen Informationen traf ein Projektil Gummersbacher aus mehr als 30 Metern Entfernung in den Bauch. Der Mann starb später im Krankenhaus.

In den sozialen Medien kursierende Videos zeigen die Flucht der mutmaßlichen Tatverdächtigen durch die Aral-Tankstelle am Weiten Blick. Die Fotos zeigen insgesamt sieben Personen, die sich vom Tatort entfernen. Bislang sprechen Polizei und Staatsanwaltschaft von einer Gruppe von sechs Personen. Ermittlungsstaatsanwalt Thomas Wunenberg: „Die Ermittlungen zur Zusammensetzung der Gruppe dauern an.“ Er gab heute Nachmittag eine Erklärung ab.

SEK-Einsatz in Lüdenscheid: Nach den tödlichen Schüssen auf der Steinert-Kirmes ist ein Mann festgenommen worden. © Alex Talash

Laut einer Studie unserer Zeitung blieb die Gruppe nach den tödlichen Schüssen zunächst dicht am Polizeieinsatz und beobachtete das Geschehen. Sie entkamen erst später.

Update vom 24. Mai, 7.18 Uhr: Heute sollen sich Polizei und Staatsanwaltschaft genauer zu den Vorfällen äußern. Bei dem Festgenommenen handelt es sich offenbar um einen jungen Mann, der am Montagabend gegen 18.40 Uhr von dem SEK-Einsatz überrascht wurde und sich nicht wehrte. Neben der Wohnung wurden zwei Autos durchsucht.

Lüdenscheid: Festnahmen nach tödlichem Schuss auf der Steinert-Kirmes

Aktualisiert am 23. Mai, 20:03 Uhr: Mission bestätigt. Die Polizei hat in Lüdenscheid einen Mann vom SEK in seiner Wohnung festgenommen. Nach einer gemeinsamen Erklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft haben Spezialkräfte einen Verdächtigen in Lüdenscheid festgenommen und seine Wohnung durchsucht. Zu Details, Alter oder Herkunft wollten sich die Ermittler vorerst nicht äußern.

Update vom 23. Mai, 19.30 Uhr: Neue Entwicklungen nach dem Mord an der Lüdenscheider Messe: Offenbar gab es einen SEK-Einsatz in einer Wohnung in Lüdenscheid. Einem Bericht zufolge brach das Einsatzkommando in eine Wohnung ein und hat bisher mindestens eine Person festgenommen. Die Polizei kann den Einsatzbericht des SEK nicht bestätigen, da Informationen der Untersuchungskommission für Mordkommissionen erst morgen veröffentlicht werden.

Update vom 23. Mai, 17.38 Uhr: Der Bürgermeister von Lüdenscheid hat sich zu dem Mord geäußert und erklärt, warum die Kirmes nicht abgesagt wurde und warum der Schützenkorso am Sonntag fortgesetzt wird. Damals waren die Angaben noch unklar, noch war unklar, ob Schüsse gefallen waren oder ob der 40-Jährige gestorben war.

Mehr Mitarbeiter garantieren die Sicherheit des Folklorefestes: Die Schützen haben erhöhte Sicherheit vor Ort, auch die Polizei wird mehr Mitarbeiter auf dem Fest sehen. Lüdenscheids Oberbürgermeister Sebastian Wagemayer rief die Bürgerinnen und Bürger auf: „Lasst uns nicht zulassen, dass eine kleine Gruppe von Menschen eines der schönsten, größten und wichtigsten Folklorefeste unserer Region zerstört, das uns allen Freude und Hoffnung gibt – gerade in der aktuell schwierigen Zeit die hinter uns liegen, sind uns noch voraus.“

Update vom 23. Mai, 16.07 Uhr: Nach dem tödlichen Schuss auf der Steinert-Kirmes in Lüdenscheid wird es – zumindest vorerst – keine öffentliche Durchsuchung geben. Auf Nachfrage am Montag sagte der Oberstaatsanwalt, dass “aufgrund der Ermittlungstaktik” zunächst auf die Veröffentlichung von Videobildern verzichtet werde.

Update vom 23. Mai, 12.03 Uhr: Die Veranstalter der Steinert-Kirmes in Lüdenscheid haben sich am Samstag zu dem tödlichen Schuss geäußert. In einem Statement auf Facebook drückten sie ihr Bedauern über den schrecklichen Vorfall am Eröffnungstag aus – und erklärten, wie das Folklorefest weitergehen werde.

Auf der Steinert-Kirmes in Lüdenscheid ist ein Mann erschossen worden – Ermittler hoffen auf Videobilder

Update vom 23. Mai, 11 Uhr: Nach dem tödlichen Schuss auf einen 40-jährigen Mann auf einem Lüdenscheider Volksfest hofft die Mordkommission der Polizei Hagen, den Schützen öffentlich aufzuspüren. Die Staatsanwaltschaft Hagen teilte am Montag mit, es gebe ein Video, das die beteiligten Personen zeige. Die Behörden wollten dies veröffentlichen.

Die Ermittlungen seien im Gange, betonte der Oberstaatsanwalt. Die Mordkommission hat bereits mehrere Zeugen gehört. Bisher gibt es aber keine konkreten Verdächtigen.

Auf der Steinert-Kirmes in Lüdenscheid ist ein Mann erschossen worden – sechs Personen gesucht

Update vom 22. Mai, 21 Uhr: Nachdem auf der Steinert-Kirmes in Lüdenscheid ein Mann angeschossen wurde, sucht die Polizei nun nach sechs Personen. Sie sollen ein südliches Aussehen haben und 16 bis 20 Jahre alt sein. Vier Personen waren im Dunkeln gekleidet, einer trug einen grauen Jogginganzug und einer ein weißes T-Shirt. Zeugen werden gebeten, sich unter 02331-986-2060 oder unter der Notrufnummer 110 mit der Polizei Hagen in Verbindung zu setzen.

Update vom 22. Mai, 17.40 Uhr: Bei dem Vorfall auf der Steinert-Kirmes in Lüdenscheid handelt es sich eigentlich um einen Mord. Ein 40-jähriger Mann wurde von einer Granate getroffen und starb später.

Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft kam es gegen 20.30 Uhr auf dem Messegelände zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen sechs Personen und einem 16-jährigen Jungen aus Lüdenscheid. Als sich der Junge und sein 52-jähriger Vater später der Gruppe stellen wollten, flüchteten die sechs. Zwei von ihnen schossen mit einem Messer und einer Waffe in die Luft und in Richtung des Vaters und des Sohnes. Getroffen wurde ein 40-jähriger Mann aus Gummersbach, der sich zu diesem Zeitpunkt am Ausgang der Messe befand. Er starb später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.

Auf der Steinert-Kirmes in Lüdenscheid ist ein Mann erschossen worden. © Marcus Klumper

[Erstmeldung] Lüdenscheid – Auch für die Polizei war die Situation am Eröffnungstag des Lüdenscheider Steinert am Messerand sehr unübersichtlich. Zunächst schien es den Beamten, dass die Straftaten, die immer wieder als Randphänomene an Feiertagen passieren, in besonders konzentrierter Form stattfanden. Doch später war von Schüssen und mindestens einem Verletzten die Rede. Radio MK meldet, dass eine Person gestorben ist – die Umstände sind noch völlig unklar. Nach 21 Uhr trafen immer mehr Patrouillenteams in Hohen Steinert ein, nachts sogar Kriminaltechniker der Polizeidirektion Hagen.

Großer Polizeieinsatz auf der Messe Lüdenscheid – Zeugen berichten von Schüssen

Derzeit gibt es keine konkreten Hinweise auf Schüsse aus einer scharfen Waffe, sondern eher auf eine Schreckschusspistole. Laut verschiedenen Augenzeugen wurde auch klar, dass die Schüsse nur wenige Minuten nach dem Sturz eines Mannes gefallen waren. Sie fiel gegen 21 Uhr auf die Straße, nachdem sie von mehreren jungen Leuten umringt worden war. Sie sollen unter anderem in Richtung der nahe gelegenen Aral-Tankstelle geflüchtet sein.

Bei der Eröffnung der Steinert-Messe in Lüdenscheid am Samstagabend war die Polizei in Großaufgebot. © Marcus Klumper

Ob die Person, die zusammenbrach, in der Nacht zum Samstag starb, ist unklar. Dies wurde von der Polizei noch nicht bestätigt. In den sozialen Medien wurde auch spekuliert, dass ein Mann an den Folgen eines Verbrechens gestorben ist.

Auf Nachfrage der Leitstelle sprachen sie von einer sehr verwirrenden Situation. Für ein solches Volksfest stehen Ihnen offenbar sehr ungewöhnliche Verbrechen bevor.

Einsatz der Lüdenscheider Messe: Die Staatsanwaltschaft greift ein

Übergriffe, Belästigungen und Taschendiebstähle kommen immer wieder vor, aber nicht in dem Ausmaß, wie es gerade auffällt. Später gab es von der Leitstelle keine Informationen mehr: Die Staatsanwaltschaft schaltete sich ein. Hinweise auf den Verdacht erheblicher Verstöße.

Auch viele Rettungskräfte waren vor Ort. © Marcus Klumper

Gegen 22.00 Uhr waren mehrere Hohe Steinert-Streifenwagen und eine Vielzahl von Einsatzkräften vor Ort. Eine Person wurde intensiv kontrolliert. Derzeit gibt es keine Berichte über Festnahmen. Schützenfest und Kirmes liefen wie geplant weiter. Erst nach Mitternacht …