Eine Razzia im Haus Bandgasse in Wien-Neubau am vergangenen Donnerstagmorgen hat bereits zu Raub- und Mordermittlungen geführt. Nach Angaben der Polizei starb das Opfer am Mittwochabend an den Folgen seiner schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Laut Polizei verschafften sich die Täter vermutlich zwischen 8 und 10 Uhr morgens gewaltlos Zutritt zur Wohnung des Rentners in der Bandgasse. Dort schlugen sie auf die Frau ein, die Verletzungen im Gesicht und an den Handgelenken sowie ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt. Ob sie sich weigerte, mögliche Verstecke preiszugeben, ist unklar.
Die Tochter des Rentners erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Frau könnte ihr gesagt haben, dass sie angegriffen wurde. An Details kann sich der 79-Jährige nicht erinnern. Was tatsächlich gestohlen wurde, war unklar.
Es ist der erste Raub und Mord in der Bundeshauptstadt seit vielen Jahren. In der Wien-Landstraße wurde im Oktober 2020 ein Juwelier getötet, und so einen Mord in einer Wohnung hat es in diesem Jahrzehnt überhaupt nicht gegeben.
Hausdurchsuchungen waren in letzter Zeit brutal. Zuletzt starb ein Vater in Niederösterreich nach einer solchen Tat an seinen Verletzungen.
“Home Invasions” sind Raubüberfälle in Wohnungen oder Häusern. Die Täter achten bewusst darauf, dass ihre Opfer – oft ältere oder pflegebedürftige Menschen – zu Hause sind. Auch reiche Leute werden speziell ausgewählt.
Das Landeskriminalamt Wien ermittelt und erbittet Hinweise bei der Gruppe Götzmann unter 01-31310-33800.
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