Noch vor der heutigen Eröffnung des neuen Autotunnels in Oberau für den allgemeinen Verkehr kam es zum ersten Unfall mit Schwerverletzten. Nach der Eröffnungsfeier des mehr als drei Kilometer langen Tunnels am Donnerstag kollidierte ein 60-jähriger Radfahrer mit einem anderen Radfahrer und musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, teilte die Polizei am Freitag mit. Zur Eröffnung am Donnerstag kamen viele Politiker und hunderte Schaulustige.
„Oberau ist wieder lebenswert“
Feiertag, gutes Wetter – und wieder Staus vom Ende der A95 bis Oberau. So war es auch am Vatertag, dem Tag der Eröffnung des neuen Tunnels. Der längste Straßentunnel Bayerns ist am Tag der Verleihung noch gesperrt. Alle sind sich einig: Eine lokale Bergtour ist dringend nötig.
„Oberau wird wieder lebenswert“, sagte Landrat Anton Speer von den Freien Wählern. Alexander Dobrind, Vorsitzender der CSU-Bundestagsfraktion und Landtagsabgeordneter Weilheim, sprach über das Jahrhundertprojekt, und Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) versprach weitere Entlastungen durch die bereits bestehenden Tunnelprojekte.
Eine weitere Entlastung für das Oberland ist absehbar
Am Kramertunnel laufen die Arbeiten bereits auf Hochtouren, im Auerbergtunnel am Autobahnende der A95 wurden bereits die Erdbohrungen durchgeführt und zur Beschleunigung der Planungen laufen nun die Erkundungsarbeiten am Wanktunnel. Läuft alles nach Plan, muss spätestens 2030 der Verkehr durch das bayerische Oberland flüssiger fließen und die Anwohner frei von Lärm, Gestank und Staus sein.
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