Kann er endlich den Fluch brechen?
Charles Leclerc (24) startete als Erster bei seinem Heimrennen in Monaco! Für den Ferrari-Piloten ist das die Chance, endlich in seinem Wohnzimmer zu gewinnen. Bisher ist es Leclerc nicht einmal gelungen, ein einziges Rennen in Monaco zu beenden. Neben ihm in der ersten Reihe: Carlos Sainz (27).
Der zweite Sieger des Tages: Sebastian Vettel (34)! Der Aston-Martin-Fahrer ist extrem schnell, kommt in die letzte Qualifikationsrunde und startet von Platz neun. Mick Schumacher, 23, wurde nur 15.
Die großen Verlierer: Red Bull! Brauses Team startete zwar auf den Plätzen drei (Perez) und vier (Verstappen), beraubte sich aber in der Qualifikation einer Chance, sich besser zu qualifizieren. Kurz vor Schluss krachte Sergio Perez (32) in die Bande – und beendete die Session.
Haas-Fahrer Kevin Magnussen (29) eröffnet den ersten Qualifying-Abschnitt. Teamkollege Mick folgt ihm direkt von hinten. Das erste Mal kommt (logischerweise) von den Dänen. Magnussen Satz 1: 16,997 Minuten. Aber die Zeit schlägt sofort. Red Bull setzt das erste Ausrufezeichen.
Sergio Perez, 32, übernahm die Führung, bevor Verstappen die Führung übernahm. Der Tabellenführer fuhr 1:14,295 Minuten. Nach einer weiteren Runde übernahm Teamkollege Perez wieder die Führung. Interessant: Sainz ist genau gleich schnell. Die Zeit wurde jedoch aufgrund einer Unregelmäßigkeit abgesagt.
Rund acht Minuten vor Schluss ging Lokalmatador Leclerc auf dem Feld in Führung. Monegasse fuhr 1:12.569 Minuten. Für die Deutschen sieht es kurz vor Schluss düster aus. Sowohl Mick als auch Vettel stehen vor dem Aus. Ja, Shumi Jr. kann sich mit einer Superrunde (1:13,469 Minuten) auf Platz sieben vorarbeiten. Ganz anders Vettel. Der Aston-Martin-Fahrer muss seine Runde brechen. Beim nächsten Versuch rückte er auf den zwölften Platz vor.
Ganz wichtig: Zweieinhalb Minuten vor Schluss gibt es eine rote Flagge. Alpha Tauris Yuki Tsunoda verkörpert im Zehntel zu knapp – und berührt die Barriere. Doch der Japaner kann weitermachen und sich im Boxen retten. In fünf Minuten geht es weiter. Sowohl Red Bulls als auch Ferrarites und George Russell, 24, bleiben in der Garage.
Für Q2 sind die ausgeschiedenen Zhou Guanyu (22), Nicholas Latifi (26), Lance Stroll (23), Pierre Gasley (26) und Alexander Albon (26) ebenfalls berechtigt.
Der zweite Abschnitt von Verstappen wird um 16:30 Uhr eröffnet. Der Niederländer umrundete die Strecke in 1:12.551 Minuten. Aber Teamkollege Perez ist noch schneller. Der Mexikaner fuhr 1:12,059 Minuten und führt bisher.
Mick ist meilenweit entfernt. Der Haas-Pilot unterbrach seine erste schnelle Runde, fuhr an die Box – und blieb dort einige Minuten. Währenddessen rast Leclerc an die Spitze. Der Ferrari-Pilot setzte 1:11.864 Minuten.
Aber: Dem WM-Zweiten droht ein Elfmeter. Eigentlich muss Leclerc sein Auto wiegen, wenn er in die Boxengasse einfährt, aber er läuft daran vorbei. Die Mechaniker des italienischen Teams müssen das Auto zurückschieben. Der Weltverband Fia könnte danach noch die Daumen drücken.
Sein ehemaliger Teamkollege Vettel nutzte seine ganze Erfahrung und wurde Achter mit einer Toprunde. Leider reicht das Mick nicht. Der Deutsche ist nur 15. Daniel Ricciardo (32), Magnussen, Valteri Botas (32) und Tsunoda scheiden ebenfalls aus.
Der schnellste Mann im zweiten Abschnitt eröffnet den dritten: Leclerc. Monegasse fährt 1:11,376 Minuten – ein erstaunliches Zeichen! Noch nie war jemand schneller! Der zweitschnellste Pilot ist Sainz. Der Spanier ist rund 0,2 Sekunden langsamer als Leclerc. Eine direkte Antwort können die Roten Bullen nicht geben.
So bleibt es! 30 Sekunden vor Schluss verlor Perez die Kontrolle über sein Auto und prallte kurz vor der Tunneleinfahrt in die Leitplanke. Kurios: Sainz stoppt zu spät und kracht in den Mexikaner. Auch sein Auto ist schwer beschädigt. Die Sitzung wird nicht fortgesetzt.
Leclerc wird glücklich sein.
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