Nutzen Sie Betreuungsangebote für Ihr Kind?
Knapp eine dreiviertel Million Euro investiert die Marktgemeinde in die neue Kindergartengruppe.
HIMBERG. Die Marktgemeinde Himberg mit den Katastralgemeinden Himberg, Pelendorf und Velm hat etwa 7.800 Hauptwohnungen und 1.400 Nebenwohnungen. Um das Versprechen einzulösen, jedem Kind einen Kindergartenplatz zu garantieren, wurde der Velmer Kindergarten um ein bis drei Gruppen erweitert, die ab sofort 68 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren betreuen.
Sehr hell und geräumig
Rund 700.000 Euro kostet der Ausbau in Velm, rund 25 Prozent trägt das Land Niederösterreich. Bürgermeister Ernst Wendl erklärt: „Ein 175 m2 großer, moderner Trakt samt Hauswirtschafts- und Sozialräumen ist energiesparend errichtet worden, der vor allem durch Oberlichter mit Oberlichtern und zwei großzügige Terrassen mit direktem Zugang zum Garten besticht. Gleichzeitig wurde die Küchenausstattung fertiggestellt.“
Fertigstellung verzögert
Schon bei der Planung wurde darauf geachtet, dass das Gebäude umweltschonend und energiesparend auf Niedrigenergiebasis errichtet werden soll. So kommt beispielsweise eine umweltfreundliche Luftwärmepumpe zum Einsatz und Strom wird mit Sonnenenergie aus einer Photovoltaikanlage erzeugt. „Die Energiebilanz der Erweiterung ist also positiv, es wird mehr Energie erzeugt als verbraucht“, erklärt Ernst Wendl. Aufgrund des aktuellen Wetters waren einige Hürden zu überwinden. Aufgrund von Schwierigkeiten bei der aktuellen Materialversorgung wurde die Fertigstellung von Weihnachten 2021 auf das Frühjahr dieses Jahres verschoben. Bis dahin war die Gruppe von 17 Kindern vorübergehend im alten Kindergarten in Velm untergebracht.
Ich bin stolz, auf die Kinder aufzupassen
Die Gemeinde Himberg ist stolz auf die konsequente und garantierte Betreuung der Kinder, wie Bürgermeister Ernst Wendl noch einmal erklärt: „In unserer Gemeinde bekommt jedes Kind bei Bedarf einen Platz in einem Kindergarten oder einer Krippe. Ganzjährig ist eine Kinderbetreuung möglich, egal ob Semester-, Oster-, Sommer- oder Herbstferien. Während der Weihnachtsferien gibt es eine minimale Anzahl von Babysittern, aber das war in den letzten Jahren nicht der Fall.
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