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Rapperswil SG: Polizei schießt Schwan am Seedamm

Veröffentlicht30. Mai 2022, 14:38 Uhr

Am Montag musste eine Polizeistreife mitten im Morgenverkehr einen Schwan aus der Misere ziehen. Ein Nachrichtenscout filmte die Szene auf Video.

Ein Spion hat einen Spezialeinsatz der Polizei am Seedamm in Rapperswil SG gefilmt.

Ein News-Scout ist mit einem Kollegen auf dem Weg zur Arbeit, als sie während der Fahrt auf einem Seedamm in Rapperswil SG einen Schuss hören. In der Ferne sahen sie einen Schwan auf dem Bürgersteig und eine Polizeistreife, die sich dem Tier näherte. „Zuerst dachten wir, der Schwan wäre betäubt“, sagte der Scout. Dann stellten sie fest, dass der Schwan im Blut war. Die Polizei feuerte ein zweites Mal, bis der Vogel schließlich aufhörte, sich zu bewegen.

„Schwan hat schon vor dem Einsatz stark geblutet“

Florian Schneider, Polizeisprecher des Kantons St. Gallen, bestätigte die Nutzung des Seedamms. Gegen 6.30 Uhr morgens gab es mehrere Signale für einen verletzten Schwan auf dem Radweg. „Das Tier blutete bereits stark, als die Patrouille eintraf, und war sehr schwach“, sagte Schneider. Es musste sofort aus dem Leiden herausgeholt werden.

Dass dies öffentlich geschehen muss, ist ein notwendiges Übel. „Der erste Transport eines leidenden Tieres kann gefährlich sein, es kann aufgrund seiner Verletzungen sehr heftig reagieren. Vor allem aber sind Tierschutz und Krankheitsprävention entscheidend für die Notwendigkeit, sofort zu handeln.

Es ist normal, dass solche Einsätze Reaktionen hervorrufen. Der Sachverhalt sei aber schnell aufgeklärt und die Zeugen könnten sofort beruhigt werden, so Schneider weiter.

Kennen Sie ein Tier in Not?

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (für Wildtiere)

GTRD, Rettungsdienst für Grosstiere, Tel. 079 700 70 70 (Notruf)