Im Rahmen der WWDC hat Apple wie üblich die neue Version von iOS, in diesem Fall iOS 16, vorgestellt. Ab September wird es einen neuen Sperrbildschirm geben, der nun deutlich flexibler ist, beispielsweise mit eigenen Filtern oder Schriftarten. Auch verschiedene Widgets, wie die von der Apple Watch bekannten Aktivitätsringe, lassen sich direkt einbinden. Ebenso können auch Widgets von Drittanwendungen auf dem Sperrbildschirm angezeigt werden. Um den Überblick nicht zu verlieren, werden Live-Daten in Form von Live-Aktivitäten direkt in den Sperrbildschirm integriert – beispielsweise ein Live-Ergebnis eines Basketballspiels.
Die Fokusfunktion wird weiter ausgebaut und mit einem Sperrbildschirm verbunden. Während der Geschäftszeiten kann ein anderer Sperrbildschirm angezeigt werden als am Ende des Geschäftstages. Mit den neuen Fokusfiltern lassen sich auch Tabs ausblenden, die nichts mit der Arbeit zu tun haben.
In iOS 16 hat iMessage die Möglichkeit, bereits gesendete Nachrichten zu bearbeiten oder zu löschen. Auch in der neuen Version des iPhone-Betriebssystems möchte Apple Optionen zur besseren Überwachung geteilter Inhalte optimieren. Shareplay ist nicht mehr auf Facetime beschränkt, sondern auch in Messaging integriert.
Apple hat auch die Diktierfunktion überprüft. Die neue Version soll den Wechsel zwischen Sprache und Touch-Bedienung besonders einfach machen. Die Tastatur wird beim Diktieren nicht mehr ausgeblendet. Ebenso können Emojis automatisch angewendet werden. Auch Live-Text wird als Feature erweitert.
Wenn beispielsweise Apple Wallet zum Speichern von Schlüsseln verwendet wird, können diese jetzt per E-Mail oder Massagen geteilt werden. Mit Tap zu Pay können Kreditkartenzahlungen direkt vom iPhone empfangen werden, es wird also kein zusätzliches Lesegerät benötigt. Mit dem Apple Pay Later Kreditsystem kommt auch Apple. Weitere Informationen hat Apple hier nicht bekannt gegeben.
Natürlich erhält Apple Maps auch in iOS 16 ein Update. Künftig können bei der Routenplanung über Maps bis zu 15 Haltestellen eingeplant werden. Jeder, der öffentliche Verkehrsmittel nutzt, muss die Tarife direkt einsehen können.
Auch die Familienfreigabe wird in der neuen Version von iOS ausgebaut. In Zukunft soll es noch einfacher werden, Kinderkonten zu erstellen und zu überwachen oder Geräte zu reparieren. Dank der Familien-Checkliste sollten alle Informationen rund um das Kinderkonto immer leicht zu finden sein.
Die gemeinsame Fotobibliothek von ICloud wurde entwickelt, um sicherzustellen, dass alle Familienfotos immer zusammen an einem Ort zu finden sind. Einträge können auch direkt in der gemeinsamen Bibliothek gefunden werden. Wie so oft setzt Apple auch bei Fotos auf seine Fortschritte beim maschinellen Lernen. Objekte können direkt mit einer doppelten Berührung geschnitten werden.
Apple-typisch sollte der Datenschutz beim Update nicht vernachlässigt werden. Über die Sicherheitsabfrage kann die Freigabe der eigenen Daten schnell wieder rückgängig gemacht werden.
Als Teil von Homekit soll das neue Standardmaterial dazu beitragen, dass möglichst viele Geräte in einem Smart Home zusammenarbeiten, denn nur so ist das bestmögliche Nutzererlebnis gewährleistet. Die Home-App wurde komplett überarbeitet, um die Bedienung zu vereinfachen, so sind jetzt beispielsweise die wichtigsten Räume direkt erreichbar. Auch Homekit-Informationen können in den neuen Homescreen integriert werden.
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