Germany

Bald nur noch auf Einladung?

  1. Startseite
  2. Leben
  3. Spiele

Erstellt: 10.06.2022 04:53

Von: Omer Kayali

Trennung

Amazon erwägt eine Änderung der PS5-Verkäufe. © Sony / Installation

In den USA testet Amazon ein neues Verkaufssystem für die PlayStation 5. Es könnte bald in anderen Ländern übernommen werden.

Haben Sie schon einmal versucht, eine PlayStation 5 zu kaufen? Wenn ja, sind Sie wahrscheinlich gescheitert und wissen, wie schwierig dieses Unterfangen ist. Seit dem Launch im November 2020 ist die Konsole nur noch in unregelmäßigen Abständen erhältlich und meist ausverkauft. Die PS5 ist bei privaten Händlern auf einigen Verkaufsportalen erhältlich, allerdings zu unverschämt überhöhten Preisen. Um diese Händler zu stoppen, haben viele Lieferanten verschiedene Maßnahmen ergriffen. Einem Client wird also nur eine Konsole gegeben. Seit einiger Zeit können nur noch Prime-Kunden eine PS5 bei Amazon bestellen. In den USA testet der Versandriese nun eine zusätzliche Begrenzung der PS5-Verkäufe: Kunden können die Konsole nur noch auf persönliche Einladung bekommen.

PS5 bei Amazon kaufen: In den USA nur auf persönliche Einladung – bald auch in Deutschland?

Sony hat kürzlich ein solches Einladungssystem eingeführt. Kunden können sich anmelden, um die PS5 im Direktverkauf zu kaufen, indem sie ihre PlayStation-ID eingeben. Ähnlich funktioniert das System laut TechCrunch-Portal bei Amazon USA. Auf der Produktseite von PS5 oder Xbox Series X gibt es ein Feld „Einladungsanfrage“, mit dem Kunden ihr Interesse bekunden können. Amazon wählt dann zufällig Personen, die auf dieses Feld geklickt haben, zur weiteren Verteilung aus und versendet Links für eine persönliche Einladung. Kunden haben dann 72 Stunden Zeit, um den Kauf zu bestätigen. Interessanterweise ist dafür aber kein Amazon-Prime-Konto erforderlich. Um sicherzustellen, dass es sich um echte Käufer handelt, werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, z. B. die Historie früherer Einkäufe oder der Zeitpunkt der Kontoerstellung.

Amazon erklärte gegenüber TechCrunch, dass sich diese Maßnahme ganz klar an Distributoren richtet und diejenigen, die die Konsole wirklich nutzen wollen, eine Chance bekommen. Das Einladungssystem wird zukünftig auch in anderen Ländern zum Einsatz kommen. (Gut)