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Deshalb braucht es trotz Cloud-Speicher immer noch verschlüsselte USB-Sticks

Die Frage, ob USB-Sticks und mobile Medien in Cloud-Zeiten und diversen File-Sharing-Möglichkeiten noch benötigt werden, ist völlig berechtigt und kann nach wie vor bedenkenlos mit „Ja“ beantwortet werden.

Denn neben der Weiterentwicklung verschiedener Tools zur Datenübertragung und -speicherung hat sich die Art und Weise der Zusammenarbeit verändert und Hackern und Cyberkriminellen neue Einfallstore geboten. Kingston Technology, Speicherhersteller und Technologieanbieter, zeigt, in welchen Szenarien speziell verschlüsselte USB-Sticks noch Sinn machen und welche Anforderungen sie heute erfüllen müssen.

Sensible Daten im Zeitalter der mobilen Arbeit

Ob Energiewirtschaft, Finanzindustrie oder Gesundheitswesen – nicht nur, aber gerade die Branchen, in denen hochsensible Informationen verarbeitet, geteilt und gespeichert werden, sind zunehmend Angriffen ausgesetzt und sollten sich – nicht zuletzt im Hinblick auf die DSGVO – entsprechend verabschieden Datenschutzmaßnahmen. Gleichzeitig erhöht die wachsende Popularität bzw. Notwendigkeit von Heimarbeits- und mobilen Arbeitsmodellen das Risiko von Hacking und damit verbundenem Datenverlust.

Da beispielsweise Cloud-Lösungen durch verschiedene Maßnahmen meist sicher im Unternehmen genutzt werden können, entzieht sich der Zugriff auf Unternehmensdaten im Rahmen von Remote Work häufig der Kontrolle von IT-Abteilungen. Wo und über welches Netzwerk Mitarbeiter Zugriff auf die Cloud haben, ist nicht immer feststellbar – und daher gibt es bei jedem Login Unsicherheiten und Risiken. Die Folgen eines Datenverlustes sind für die betroffenen Unternehmen enorm und reichen von Gerichtskosten und Bußgeldern bis hin zu irreparablen Imageschäden.

Wolkenspiegel

Eine effektive und einfache Möglichkeit, dieses Risiko zu minimieren und einer großen Anzahl von Mitarbeitern eine Lösung anzubieten, ist nach wie vor die Verwendung von USB-Sticks. Moderne mobile Datenträger bieten ausreichend Kapazität, um größere Datenmengen zu transportieren und können hauptsächlich Dateien aus der Cloud wiedergeben. Allerdings müssen sie einige aktuelle Anforderungen für den Einsatz im Unternehmensumfeld – und insbesondere im Rahmen des mobilen Arbeitens – erfüllen.

USB-Sticks heute und worauf es ankommt

Um Datenlecks im Falle von Diebstahl oder Verlust zu verhindern, ist Hardware ohne Softwareverschlüsselung von USB-Speichern der effektivste Schutz. Außerdem muss das Gerät autark funktionieren, ohne Softwareelement auf dem Host-Rechner, um Brute-Force-, Lauschangriffe und Memory-Hashing-Angriffe auszuschließen. Folgende Features sollten im Detail verfügbar sein:

  • Eingabe über alphanumerische Tastatur oder Computertastatur, um den Stick mit einer persönlichen Wort- oder Zahlenkombination zu sperren.
  • Vollständige AES 256-Bit-Hardware-basierte Datenverschlüsselung im XTS-Modus, bei der die Verschlüsselung auf dem Gerät durchgeführt wird und keine Spuren des PIN-Codes im System hinterlässt.
  • FIPS 197- und/oder FIPS 140-2 Level 3-Zertifizierung und TAA-Konformität, um häufig nachgefragte IT-Mandate zu erfüllen und behördliche und geschäftliche Anforderungen zu erfüllen.
  • Sticksperre nach zehn fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen.
  • USB 2.0- oder USB 3.0-Anschluss und Betriebssystemunabhängigkeit, um die Kompatibilität mit allen gängigen Endgeräten zu gewährleisten.

Gerade in größeren Unternehmen ist es zudem wichtig, dass sich Sticks nahtlos in den Arbeitsprozess der Mitarbeiter integrieren und einfach in das jeweilige Sicherheitsmanagementsystem integrieren und dort verwalten lassen. Anpassungsoptionen wie individuelle Seriennummern und unternehmensspezifische Produktkennzeichnung erhöhen die Sicherheit zusätzlich und vereinfachen die Speichergeräteverwaltung.

„Ob allein oder in Kombination mit der Cloud, USB-Sticks und insbesondere verschlüsselte mobile Daten haben im Kontext moderner Betriebsmodelle nach wie vor ihre Berechtigung“, sagte Christian Marhofer, Regional Director DACH, die Nordischen Länder und die Benelux in Kingston. “Durch die zum Patent angemeldete, hardwarebasierte und softwarefreie Verschlüsselung können Unternehmen ihren Mitarbeitern ermöglichen, überall mit gutem Gewissen zu arbeiten und sich gleichzeitig auf den umfassenden Datenschutz verlassen zu können.”

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