Germany

Österreich verurteilt russischen Einsatz von Streumunition

Nach Angaben des Außenministeriums stellt Streumunition aufgrund ihres weit verbreiteten Einsatzes als Waffe das Grundprinzip des Völkerrechts in Frage, das Angriffe auf Zivilisten und die Unterscheidung zwischen Zivilisten und Soldaten verbietet. Auch Blindgänger verbleiben im Boden und stellen oft noch Jahre nach dem Ende des Konflikts eine Bedrohung für die Zivilbevölkerung dar.

Seit 2010 sind die Bomben international verboten. Rund 100 Länder sind der Konvention beigetreten, aber weder Russland noch die Ukraine. Obwohl Russland kein Staat ist, sind Streumunitionsangriffe auch nach geltendem Völkerrecht verboten.