Das Anti-Spekulationspaket bekämpft Auswüchse bei Immobilienspekulationen
Wien (OTS) – „Wohnen ist keine Ware und sollte daher so weit wie möglich aus der Logik des Marktes entfernt werden. Da Wohnen ein Grundrecht ist, Spekulation nicht. „Mit diesem Anti-Spekulationspaket schaffen wir eine weitere Mietpreisbremse, die gegen die Auswüchse der Immobilienspekulation ankämpft“, sagte Nina Tomaseli, Sprecherin des Wohnungsbaus und der Grünen. Das Paket wurde an der gestrigen Nationalratssitzung verabschiedet.
„Bisher war die Höhe der Mietpreise von Wohnungen, die gemeinnützige Unternehmer unmittelbar nach dem Bau verkaufen, nicht geregelt. Wir haben jetzt die 15-Jahres-Begrenzung des erschwinglichen Tarifmaßstabs eingeführt“, sagte Tomaseli. „Neu ist auch, dass die Wohnungen, die direkt nach dem Bau verkauft werden, in 15 Jahren der Spekulation entzogen werden. Dies erreichen wir, indem wir gemeinnützigen Baugenossenschaften ein Vorkaufsrecht zu einem günstigen und kostendeckenden Preis einräumen. Das macht den Wiederverkauf unattraktiv.“
„Mit dieser Maßnahme unterstützen wir das Bedürfnis der Menschen nach bezahlbarem Wohnraum und sorgen dafür, dass diejenigen, die eine seriöse Wohnung bei gemeinnützigen Bauträgern suchen, nicht länger mit den Gewinnerwartungen der Investoren konkurrieren müssen“, so Tomaseli abschließend.
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